Jettenbach - Ein Jahr nach Abriss der einsturzgefährdeten Brücke nach Schrottwinkl, erfolgte am 2. Juni nachmittags der symbolische Spatenstich für den Neubau. Neben den Vertretern der Gemeinde nahmen auch der ausführende Ingenieur, sowie die beteiligten Baufirmen PORR und Mailhammer teil.
Die Fertigstellung der neuen Brücke nach Schrottwinkel ist für den Spätherbst 2026 vorgesehen. Bereits Mitte September steht ein wichtiger Meilenstein an, denn dann sollen die Fertigteile im Rahmen eines Hubtermins eingebaut werden.
Gemeinsames Engagement ermöglicht schnellen Baubeginn
Dass mit den Bauarbeiten nun begonnen werden konnte, sei dem beeindruckenden Engagement aller Beteiligten zu verdanken. Besonders hervorgehoben wurde die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Mühldorf bei den landschaftspflegerischen Begleitmaßnahmen. Auch die erforderlichen Abstimmungen mit der Deutschen Bahn konnten aufgrund der Dringlichkeit des Projekts in kurzer Zeit erfolgen. „Durch das außergewöhnliche Entgegenkommen aller Beteiligten, wie dem Landratsamt Mühldorf, der Gemeinde Jettenbach, der Deutschen Bahn, sowie der ausführenden Baufirmen, konnten die Voraussetzungen für einen raschen Baubeginn geschaffen werden“, hieß es beim Spatenstich. Einen wichtigen Beitrag habe zudem die kurzfristige Beschlussfassung durch die Gemeinde geleistet, die eine zügige Umsetzung des Projekts ermöglichte. Martin Saller, ausführender Ingenieur vom Ingenieurbüro INFRA, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf zufrieden: „So können wir zuversichtlich auf einen zügigen Baufortschritt und der vorgesehenen Fertigstellung im Jahr 2026 entgegenblicken.“ Auch Bürgermeisterin Maria Maier blickte optimistisch auf die kommenden Monate: „Wir sind täglich in enger Abstimmung mit den Verantwortlichen des Brückenbaus und
verfolgen die Entwicklungen kontinuierlich.“
Eröffnung der Brücke im Spätherbst 2026
Nach aktueller Planung soll die neue Brücke im Spätherbst 2026 offiziell eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben werden. Mit dem Neubau wird ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur in der Gemeinde langfristig gesichert
Text & Bild Tanja Mayinger
