Der SV Münsing will nach Platz drei und vier nicht mehr um den Klassenerhalt spielen. 15 Spieler weisen eine Trainingsbeteiligung von 90 Prozent und mehr auf.
Geringer machen als man es ist, wird sich der SVM freilich auch nicht. Der 37-Jährige wird sich mit seiner Mannschaft auf „kleine Etappenziele“ verständigen, die man sich im Intervall setzen werde. Allein schon aus einem Grund sinnhaft: Los geht es am 16. August mit dem Match beim SV Polling, doch Münsings erstes Heimspiel ist erst für den sechsten Spieltag terminiert. Abwarten, aber dennoch liefern, lautet somit quasi die Devise. Den Windschatten suchen und im idealen Moment zum Überholen ansetzen.
Gebhart ist nach Ralf Zahn und Martin Grelics der dritte Trainer seit dem Verlassen der Buchstabenliga. Jetzt schon schwärmt er vom „großen Kader“ und dem damit verbundenen „angenehmen Arbeiten“. Ein Blick auf die Statistik der Vorbereitung verblüfft den 37-Jährigen: 15 Spieler weisen eine Trainingsbeteiligung von 90 Prozent und mehr auf. „Das hatte ich bisher so noch nie.“ Der Kader deckt jede Position doppelt ab, wodurch sich Ausfälle bis zu einem bestimmten Maß nahezu kompensieren lassen. Mit Manuel Kluge als neuem Torwarttrainer kann der Klub zweimal wöchentlich Übungen für die Schlussmänner anbieten – auch nicht selbstverständlich. Sein neues Umfeld ordnet Gebhart als „sehr ruhig und entspannt ein“. Konfiktpotenziale könne er keine erkennen. Das habe er so erwartet und war auch der Grund für ihn, die Offerte anzunehmen. „Auch die Vorstandschaft unterstützt mich sehr“, lobt der Übungsleiter den starken Gemeinschaftssinn beim SVM. Testspielsiege gegen Bezirksligisten, ordentliche Gegenwehr gegen spielstarke Konkurrentenaus aus München, dazu das Weiterkommen im Totopokal sind weitere Indizien dafür, dass die Münsinger ein Wörtchen ganz oben mitreden werden.
Quelle: Isar-Loisachbote/Lokalsport 04.08.2026 Oliver Rabuser
