
Vortrag im Kulti: „Von der Faser zum Gewand – Untersuchende Restaurierung an archäologischen Textilien“
Vergangenen Mittwoch startete das AschheiMuseum ins Themenjahr Textilhandwerk, das in Zusammenarbeit mit dem Bajuwarenhof Kirchheim diesen Sommer stattfindet.
Beate Herbold, Restauratorin am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und seit langen Jahren vertraut mit der Auffindung, Versorgung und Untersuchung von Textilien auf archäologischen Funden führte die Zuhörer im Walter-Haupt-Saal in die Thematik ein. Anhand von Fallbeispielen erläuterte sie im Vortrag über die Vielzahl an verborgenen Informationen die kleine Textilreste ans Licht bringen können.
Im Anschluss an den Vortrag wurde die Sonderausstellung: „Frühgeschichtliches Textilhandwerk – Zeugnisse aus dem AschheiMuseum“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die textilen Reste auf den Originalfunden und kann anhand von Begleitbroschüren oder der Führung in der App nachvollzogen werden. Begreifbar wird die Webkunst anhand von anfassbaren Musterstoffen, die dankenswerterweise von Peter Böhnlein angefertigt wurden. Wie man in der mittleren Bronzezeit mithilfe von Nadeln die Kleidung verschloss, wird durch einen 3-D Druck einer Nadel nachvollziehbar, den Sebastian Finkl von Teamwerk Aschheim herstellte.
Die Ausstellung ist noch bis 4. Oktober im AschheiMuseum zu sehen.
#gemeindeaschheim #museum #ausstellung #gewebe #stoffe
1.Foto: Dr. Jennifer Bagley (Leitung Bajuwarenhof Kirchheim), Beate Herbold, M.A. (Restauratorin), Dr. Anja Pütz (Museumsleitung) und die Zweite Bürgermeisterin Marion Seitz (v. l.)
Vergangenen Mittwoch startete das AschheiMuseum ins Themenjahr Textilhandwerk, das in Zusammenarbeit mit dem Bajuwarenhof Kirchheim diesen Sommer stattfindet.
Beate Herbold, Restauratorin am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und seit langen Jahren vertraut mit der Auffindung, Versorgung und Untersuchung von Textilien auf archäologischen Funden führte die Zuhörer im Walter-Haupt-Saal in die Thematik ein. Anhand von Fallbeispielen erläuterte sie im Vortrag über die Vielzahl an verborgenen Informationen die kleine Textilreste ans Licht bringen können.
Im Anschluss an den Vortrag wurde die Sonderausstellung: „Frühgeschichtliches Textilhandwerk – Zeugnisse aus dem AschheiMuseum“ eröffnet. Die Ausstellung zeigt die textilen Reste auf den Originalfunden und kann anhand von Begleitbroschüren oder der Führung in der App nachvollzogen werden. Begreifbar wird die Webkunst anhand von anfassbaren Musterstoffen, die dankenswerterweise von Peter Böhnlein angefertigt wurden. Wie man in der mittleren Bronzezeit mithilfe von Nadeln die Kleidung verschloss, wird durch einen 3-D Druck einer Nadel nachvollziehbar, den Sebastian Finkl von Teamwerk Aschheim herstellte.
Die Ausstellung ist noch bis 4. Oktober im AschheiMuseum zu sehen.
#gemeindeaschheim #museum #ausstellung #gewebe #stoffe
1.Foto: Dr. Jennifer Bagley (Leitung Bajuwarenhof Kirchheim), Beate Herbold, M.A. (Restauratorin), Dr. Anja Pütz (Museumsleitung) und die Zweite Bürgermeisterin Marion Seitz (v. l.)
