Was war denn eigentlich am Mittwoch in Roßbach los?
Über Tage hinweg wurde geschmückt, gefegt, gewerkelt und vorbereitet. Überall im Dorf waren die Zeichen zu sehen: Hier steht etwas Besonderes bevor.
Dann war es soweit: Ein Reisebus rollte durch Roßbach – an Bord die Bundesjury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.
Und was die Kommission dort erleben durfte, war weit mehr als ein Rundgang durch ein Dorf. Es war ein Spaziergang durch gelebte Gemeinschaft.
Drei Stunden lang präsentierten die Roßbacher an elf Stationen, was ihren Ort ausmacht: Ehrenamtliches Engagement, lebendige Vereine, generationenübergreifende Projekte, Naturschutz, Dorfentwicklung, regionale Vermarktung, Gemeinschaftswohnen und viele Ideen für die Zukunft.
Vom geplanten Wandercafé am Premiumwanderweg über den Generationenplatz, den Hofladen, den Lernbauernhof und die Kita bis hin zu den Plänen für Tiny Houses und gemeinschaftliches Wohnen – überall wurde deutlich: In Roßbach wird Zukunft nicht verwaltet, sondern gestaltet.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury vom außergewöhnlichen Zusammenhalt im Dorf. Die selbst gestalteten Wimpel (150 Stk!), die vielen Ehrenamtlichen, die beteiligten Vereine und Initiativen sowie die große Zahl an Einwohnerinnen und Einwohnern, die den Rundgang begleiteten, machten deutlich, was Roßbach auszeichnet.
Am Ende brachte es Jury-Vorsitzender Hans-Jörg Birner auf den Punkt:
„Ihr seid ein tolles Dorf.“
Als Bürgermeister bin ich stolz auf das, was Roßbach auf die Beine gestellt hat. Unabhängig vom Wettbewerbsergebnis hat das Dorf bereits gezeigt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam an einem Strang ziehen.
Vielen Dank an Ortsvorsteherin Iris Lück, den Ortsbeirat, die Vereine, Initiativen und alle Helferinnen und Helfer, die diesen besonderen Tag möglich gemacht haben
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Roßbach hat eindrucksvoll bewiesen: Unsere Dörfer haben Zukunft. ❤️
