Traditionell am Misereor-Sonntag hat die Kolpingsfamilie Ergoldsbach auch in diesem Jahr wieder ihr Fastenessen veranstaltet und durfte sich über einen gut gefüllten Saal freuen. Zahlreiche Gäste, darunter auch viele Kommunionkinder mit ihren Familien, nahmen das Angebot gerne an und sorgten für eine lebendige und herzliche Atmosphäre.
Bereits ab 9:30 Uhr begann der Aufbau im großen Pfarrsaal. Mit viel Engagement und guter Vorbereitung wurde alles für die Essensausgabe hergerichtet. Die angebotene Kartoffelsuppe wurde von Mitgliedern der Kolpingsfamilie selbst zubereitet, wobei einer der Töpfe von der Kolpingjugend beigesteuert wurde. Ergänzt wurde das Angebot durch Würstl und frisches Bauernbrot.
Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf der aktiven Beteiligung der Kolpingjugend: Sowohl die Essensausgabe als auch die Kasse wurden fast vollständig von den jungen Mitgliedern übernommen. Die Verantwortlichen zeigten sich stolz auf ihren engagierten Nachwuchs. „Man sieht deutlich: Wenn man Verantwortung übergibt und Vertrauen schenkt, bekommt man Hilfe und Dank zurück“, so ein Mitglied der Vorstandschaft.
Der Erlös der Veranstaltung kommt – wie jedes Jahr – dem Hilfswerk Misereor zugute. Dieses setzt sich weltweit für die Bekämpfung von Armut ein und unterstützt Projekte in Afrika, Asien und Lateinamerika, die Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
Auch die räumlichen Gegebenheiten trugen zum reibungslosen Ablauf bei: Die neu gestaltete Küchenzeile im großen Pfarrsaal erwies sich als nahezu ideal für eine solche Veranstaltung. Mit Warmhalteplatte, Kühlschrank und einer großzügigen Theke bot sie beste Voraussetzungen für eine effiziente Essensausgabe.
Neben dem kulinarischen Angebot stand vor allem das Miteinander im Vordergrund. In angenehmer Atmosphäre entwickelten sich viele schöne und interessante Gespräche – sei es während des Essens oder am Rande der Veranstaltung.
Zum Abschluss sprachen die Organisatoren ihren Dank aus: an alle Köchinnen und Köche, an die zahlreichen Helferinnen und Helfer sowie an alle Unterstützer. Ein besonderer Dank galt den Gästen, deren regelmäßiger und reger Zuspruch das große Interesse an dieser Aktion immer wieder bestätigt.
