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Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 11.11.2025
Gemeinde Eußenheim - Bürgermeister
19.12.2025, 09:05

Erster Bürgermeister Achim Höfling eröffnete am 02.12.2025 um 19:30 Uhr die 16. Sitzung des Gemeinderates, begrüßte alle Anwesenden, stellte die ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit des Gemeinderates fest. Die Gemeinderatssitzung endete mit einem nichtöffentlichen Sitzungsteil.

 

Anwesende Gemeinderäte und Ortssprecher:

Achim Höfling, Nico Harde, Peter Heun, Holger König, Thomas Obert, Juliane Scheuner, Martina Utsch, Klaus Weidner, Georg Nicklaus, Sabine Adelmann, Mathias Binner, Ludwig Keller

 

Abwesende und entschuldigte Personen:

Markus Bähr, Susanne Keller, Mathias Binner, Daniel Lambrecht, Thomas Ritz, Michael Sauer, Marco Zankl

 

Bürgermeister Achim Höfling begrüßte alle Anwesenden zur Sitzung und fragte ob Einverständnis mit der Tagesordnung besteht. Gemein­derätin Juliane Scheuner erklärte sich mit der Tagesordnung nicht einverstanden. Sie beantragte, die Tagesordnungspunkte Nr. 4 „Bera­tung und Beschluss über die Errichtung eines Bushäuschens in Münster“ und Tagesordnungspunkt Nr. 5 „Beratung über die Zukunft der alten Schule in Obersfeld“ in den nichtöffentlichen Sitzungsteil zu verschieben. Daraufhin unterbrach Bürgermeister Achim Höfling den öffentlichen Teil der Sitzung und bat die Presse sowie die anwesen­den Besucher den Sitzungssaal für eine nichtöffentliche Diskussion zu verlassen. 

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NICHTÖFFENTLICHER SITZUNGSTEIL

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Der Bürgermeister teilte den Besuchern und der Presse im Anschluss an den nichtöffentlichen Teil mit, dass der Gemeinderat Tagesordnungspunkt Nr. 4 in öffentlicher Sitzung und Tagesordnungspunkt Nr. 5 nichtöffentlich beraten wird.

Dem Gemeinderat wurde die Niederschrift von der Gemeinderats­sitzung vom 11.11.2025 zur Kenntnisnahme freigegeben. Gemeinde­rat Thomas Obert wünscht die Ergänzung seiner Aussage zu der Verpachtung von gemeindeeigenen Äckern und Wiesen. Die Aus­sage wurde ergänzt. Ansonsten ist der Gemeinderat mit der Nieder­schrift einverstanden.

 

2

Beratung und Beschluss über den Bauantrag zum Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses auf dem Grundstück Fl.Nr. 123, "Wintertalstr. 12" in Obersfeld

 

Die Eigentümerin des Grundstücks Fl.Nr. 123, „Wintertalstr. 12“ in Obersfeld plant dort den Neubau eines Einfamilienhauses. Das Vorhaben liegt im unbeplanten Innenbereich von Obersfeld und fügt sich nach Art und Maß in die Umgebung ein. Dies wurde bereits in der Sitzung am 05.11.2024 vom Gemeinderat bestätigt. Zwei von drei Nachbarn haben dem Vorhaben zugestimmt. Der dritte Nachbar ist derzeit für mehrere Wochen abwesend und wurde deshalb noch nicht beteiligt.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt für den Bauantrag zum Neubau eines Einfamilien-Wohnhauses auf dem Grundstück Fl.Nr. 123 („Winter­talstr. 12“) in Obersfeld.

 

Einstimmig beschlossen                            Ja 11  Nein 0 

 

3

Beratung über die Anliegen aus den fünf Bürgerversammlungen

 

Vom 13. bis zum 20. November fanden in allen Gemeindeteilen Bürgerversammlungen statt. Erster Bürgermeister Achim Höfling informierte den Gemeinderat über die darin vorgebrachten Anliegen.

Anliegen an Bürgermeister bzw. Verwaltung

§  Die Mauer am Heizungsraum der Kirche in Hundsbach hat Schäden und müsste ausgebessert werden. Der Bürgermeister kümmert sich darum.

§  Am großen Durchlass Richtung Dattensoll an der MSP 6 wurden Fichten gefällt, die Gipfel liegen noch im Graben. Wird geprüft.

§  An der Aschbachbrücke bei der Tankstelle in Hundsbach ist nur einer von zweien Bögen frei. Ein Bürger sorgt sich, dass dies bei Starkregen ein Problem darstellen könnte. Der Bürgermeister teilte mit, dass der Durchlass verlandet sei, jedoch nicht blockiert. Er kümmert sich darum.

§  Es wurde angeregt, mit den Starkregenmaßnahmen am Rosenweg, wie Ableitungen und Barrieren in Gräben anzulegen, weiterzumachen, damit das Wasser zurückgehalten wird. Die Planungen für die Starkregenmaßnahmen für 2026 müssen noch besprochen werden.

§  Die Gehsteigkante am Fahrradweg in Hundsbach ist für Kinder schwierig zu überfahren. Eine etwaige Absenkung ist abhängig vom Aufwand. Die nötigen Arbeiten werden mit dem Bauhof besprochen.

§  In Richtung Bonnland gebe es aufgegebene Biberdämme. Ein Bürger fragte, ob diese entfernt werden können. Eine Nachfrage beim Biberbeauftragten des Landkreises ergab, dass dies nicht zulässig ist.

§  Am abgeräumten Grab Nr. 54 in Münster stehe das Unkraut bis zu einem halben Meter hoch. Eine Besichtigung vor Ort zeigte, dass dort zwar Unkraut wächst, aber nicht so dramatisch wie geschildert. Der Bauhof wird eine Folie in das Grab legen und diese mit Hackschnitzeln bedecken, damit es ordentlich aussieht.

§  Ein Bürger kritisierte, dass der Ablauf beim Rückhaltebecken im Ostertal zu hoch liege, weswegen das Wasser nicht abfließt und der Damm immer durchweicht sei. Da zu dieser Angelegenheit unterschiedliche Ansichten geäußert wurden, wird die Sachlage noch geprüft.

§  In Aschfeld wurde moniert, dass die Durchlässe an vielen Feldwegen voll seien. In Eußenheim wurden diese Durchlässe von den Jagdgenossen freigespült. Es wird bei den Jagdgenossen nachgefragt, ob weitere Durchlässe durchgespült werden können.

§  Der Weg zur Deponie ist fast freigespült, die Erde ist bereits sichtbar. Das muss noch begutachtet werden.

§  Es wurde vorgeschlagen, die zwei Parkplätze rechts des Kriegerdenkmals in Eußenheim und die drei Parkplätze vor der Mittelschule anzuzeichnen, damit platzsparend geparkt wird. Das wird beim nächsten Ortstermin mit der Verkehrspolizei besprochen.

 

Anliegen an den Gemeinderat

Mehrere Anliegen betrafen den Verkehr. Bürgermeister Achim Höfling will zu diesen Themen erst eine Einschätzung der Verkehrspolizei einholen und sie danach im Gemeinderat besprechen:

§  Auf dem Fahrradweg von Hundsbach nach Obersfeld fahren relativ viele Autos direkt an unseren Trinkwasserbrunnen vorbei. Es wurde gefragt, ob man den Weg für PKW sperren kann, um die Gefahr von Öl- oder Benzinaustritten zu verringern.

§  Ein Bürger schlug vor, an allen Straßeneinfahrten im Gemeindegebiet, wo Vorfahrt achten gilt, Haifischzähne auf die Straße zu malen, die die Autofahrer darauf hinweisen, dass der Verkehr aus der anderen Straße Vorfahrt hat. Solche Hinweise gibt es aktuell nur in der Kerztalstraße in Aschfeld und der Wintertalstraße in Obersfeld.

§  In der Berggasse in Eußenheim werde zu schnell gefahren. Ein Anwohner schlug vor sie zum verkehrsberuhigten Bereich, also einer sogenannten Spielstraße, zu erklären.

§  Ein Bürger schlug vor, in der Hauptstraße in Eußenheim eine Tempo 30-Zone einzurichten, um vor allem Schulkinder und Ältere zu schützen. Dieses Anliegen wurde schon des Öfteren beim Landkreis, der für diese Straße zuständig ist, vorgebracht, allerdings immer wieder abgelehnt, da die Voraussetzung nicht vorliegen. Der Gemeinderat ist er Meinung, dass man das unbedingt weiterverfolgen und immer wieder probieren sollte.

 

Die weiteren Anliegen an den Gemeinderat wurden ausgiebig diskutiert:

§  Es wurde vorgeschlagen, Mülleimer für Hundekot auf den Hundespazierstrecken aufzustellen, z.B. am Fahrradweg von Hundsbach nach Obersfeld. Da dort die Brunnen liegen, sei das besonders wichtig. Das Thema ist in den Bürgerversammlungen immer wieder aktuell. Bürgermeister Achim Höfling meinte, dass man es mit ein paar zusätzlichen Mülleimern nicht allen Hundebesitzern recht machen könne. Dafür gebe es zu viele Hundebesitzer, zu viele Hundespazierstrecken und zu viele Ortsteile. Das Problem sei auch nicht das Aufstellen, sondern die wöchentlich notwendige Leerung. In der Diskussion sprachen sich auch mehrere Gemeinderäte gegen zusätzliche Hundekotmülleimer aus, zumal es bereits rund 80 Mülleimer im Gemeindegebiet gibt, die wöchentlich geleert werden müssen.

§  In der Bürgerversammlung in Hundsbach wurde vorgeschlagen, dass die Gemeinde mehr Anreize für Geburten schaffen soll. Vorgeschlagen wurde ein Startgeld von 1.000 Euro für jedes Neugeborene oder andere Vergünstigungen, um junge Familien zu unterstützen. Hier bezweifelt der Gemeinderat, ob so eine – für die Gemeinde sehr teure – Maßnahme tatsächlich den gewünschten Effekt hat.

§  In Eußenheim schlug ein Bürger vor, einen Basketballplatz einzurichten. Bürgermeister Achim Höfling meint, wenn man dieses Anliegen umsetzen will, wäre der alte Tennisplatz, der aktuell nicht genutzt wird, als Standort geeignet. Diese müsse allerdings mit dem SV Eußenheim besprochen werden.

§  Weiterhin wurden der Zustand der zwei Spielplätze in Eußenheim moniert. Am Spielplatz am alten Sportplatz gebe es keine Schaukel und am Spielplatz am Gebrüder-Walther-Weg wäre ein weiteres Spielgerät für Kleinkinder wünschenswert. Der Gemeinderat entschied über die Anschaffung von zusätzlichen Spielgeräten in den Haushaltsberatungen für 2026 zu beraten.

§  Es wurde vorgeschlagen, Zisternen zu fördern, da diese dem Wasserrückhalt in Siedlungen dienen. Für den Gemeinderat ist der Wasserrückhalt ein wichtiges Thema. In der Diskussion einigte man sich darauf, zukünftig für die Einleitung von Zisternenwasser in die Kanalisation z.B. über angeschlossene Klospülungen oder Waschmaschinen, keine Kanalgebühr zu verlangen. Dafür muss die Entwässerungssatzung geändert werden.

§  Der Musikverein Eußenheim schlug vor, Feierlichkeiten, an denen nur wenige Bürger teilnehmen, zusammenzulegen. So könne man beispielsweise die Feierstunde zum Volkstrauertag in die Friedhofsfeier an Allerheiligen integrieren. Laut Bürgermeister Achim Höfling steht Pfarrer Niko Stanek diesem Vorschlag positiv gegenüber. Im Lauf der Diskussion einigte sich der Gemeinderat darauf, im kommenden Jahr das Gedenken zum Volkstrauertag in den Allerheiligen-Friedhofsgang zu integrieren, um das Format zu testen. Allerdings nur in Eußenheim, nicht in den anderen Ortschaften.

§  Eine Bürgerin kritisierte, dass der Platz für die pflegelosen Gräber im Bühler Friedhof nicht ideal ausgewählt sei, da dort bei Beerdigungen immer viele Leute stünden. Sie schlug vor, die pflegelosen Gräber unter den Lindenbaum zu verlegen. Das wäre aktuell noch möglich, da noch keines der pflegelosen Gräber belegt ist, allerdings wurden bereits 10.000 Euro für das Anlegen dieser Gräber investiert. Ortssprecher Georg Niklaus erinnerte an die Begehung aller Friedhöfe durch den Gemeinderat vor einigen Jahren, bei der über die Standorte der pflegelosen Bereiche beraten wurde. Damals habe man sich bewusst gegen die Gräber unter dem Lindenbaum und für den jetzigen Standort entschieden, weil dieser schöner sei. In der Diskussion sprach sich kein Ratsmitglied für eine Verlegung der Gräber aus.

 

Am Ende kritisierte Gemeinderat Ludwig Keller zwei Punkte im ein­einhalbstündigen Vortrag des Bürgermeisters in den Bürgerversam­mlungen. Zum einen hätte er sich gewünscht, dass der Bürgermeister nicht nur über die bevorstehenden positiven Entwicklungen bei den Einnahmen der Gemeinde berichtet, sondern auch über deren Auswirkungen auf die Schlüsselzuweisungen. Außerdem hätte der Bürgermeister nicht von „Wünschen“ der Feuerwehren sprechen sollen. Bürgermeister Achim Höfling wies darauf hin, dass er bei den Feuerwehren bewusst von „Bedarf“ gesprochen habe. 

 

4

Beratung und Beschluss über die Errichtung eines Bushäuschens in Münster

 

Im Sommer fragte der Vater eines Grundschulkinds aus Münster an, ob an der Bushaltestelle vor der Alten Schule in Münster nicht ein Wartehäuschen errichtet werden kann, damit es für wartenden Kinder und Erwachsene bei Regen eine Unterstellmöglichkeit gibt. Daraufhin gab es einen Ortstermin mit einem Metallbauer, der ein Angebot für die Errichtung abgab. Nach Abzug der Förderung des Landkreises bliebe für die Gemeinde ein Eigenanteil von unter 6.000 Euro für das Bushäuschen.

Gemeinderat Klaus Weidner erinnerte an eine Studie zur Herstellung der Barrierefreiheit aller Haltestellen im Bachgrund aus dem Jahr 2019, die die Gemeinde erstellen ließ. Darin war eine Verbreiterung des Gehsteigs vorgesehen. Er fragt sich, warum die Wände des Bushäuschens trotzdem nur so breit wie die Sitzbank werden sollen. Bürgermeister Achim Höfling antwortete, dass der barrierefreie Um­bau der Bushaltestellen aufgrund der hohen Kosten vom Gemeinde­rat vorerst verschoben wurde. Es wurde nach einer Lösung gesucht, die jetzt passend sei. Und da soll zwischen dem Wartehäuschen und der Gehsteigkante noch ausreichend Platz für Kinderwägen und Rollatoren sein.

Gemeinderat Florian Hoßmann regte an, dass das Bushäuschen abzumontieren sein sollte, damit bei einem Umbau der Haltestelle keine zusätzlichen Kosten anfallen. Gemeinderat Thomas Obert be­fürwortet das ebenfalls. Er fände es erstrebenswert, das vorhandene Konzept umzusetzen. Gemeinderat Klaus Weidner sieht das auch so. Der Bürgermeister erinnert an die derzeit klammen Gemeinde­finan­zen. Gemeinderat Nico Harde würde in allen Ortsteilen Überdach­ungen anbringen. Der Bürgermeister erklärte, dass in allen Ort­schaften, außer in den Ortsmitten von Bühler und Münster, bereits Warte­häuschen stehen. Er befürwortet das Wartehäuschen und findet die 6.000 Euro gut angelegt. Falls in Bühler die Bushaltestelle an das Feuerwehrhaus verlegt wird, könnte dort auch ein Bushäus­chen errichtet werden. Gemeinderätin Juliane Scheuner regte an, regel­mäßig eine Bushaltestelle herzurichten. Man müsse mit dem Kon­zept beginnen.

Der Bürgermeister nimmt die Diskussion zum Anlass, den barriere­freien Umbau der Bushaltestelle Münster erneut in die nächsten Haushaltsberatungen aufnehmen.

Beschluss

Der Gemeinderat stimmt für die Errichtung eines Wartehäuschens an der Bushaltestelle vor der Alten Schule in Münster.

 

Einstimmig beschlossen                            Ja 11  Nein 0 

 

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Informationen aus der Verwaltung

 

Trafostation Münster

Die Fa. Bayernwerk plant den Abriss der bestehenden Turmstation am Löschweiher in Münster und will direkt daneben eine Kompaktstation errichten, ähnlich wie in der Tränkgasse in Aschfeld. Gemeinderat Thomas Obert erkundigte sich, ob der Turm tatsächlich abgerissen werden muss, man können ihn auch als Refugium für Tiere, wie z.B. Fledermäuse, erhalten.

Bürgermeister Achim Höfling erinnerte daran, dass das Bayernwerk neben der Kompaktstation in Münster drei weitere geplant hat: eine in Eußenheim neben der zurzeit gesperrten Bahnbrücke an der Riedkapelle, eine am Wendehammer am Ilben und eine in der Ostertalstraße gegenüber des Bauhofs.

 

Feldgeschworene Bühler

Andreas Pfrenzinger wurde von den Bühler Feldgeschworenen zu ihrem Obmann gewählt.

 

Gräben in der Eußenheimer Flur

Die Jagdgenossenschaft Eußenheim hat zahlreiche verstopfte Durchlässe in den Wassergräben von der Firma Linz durchspülen lassen.

 

Waschplatz Eußenheim

In der letzten Sitzung monierte Gemeinderat Klaus Weidner den vollen Schlammfang am Eußenheimer Waschplatz. Der Waschplatz wurde nach Abschluss der Saison von den Landwirten selbst­ständig und ohne Erinnerung gereinigt.

 

Geplante Pizzeria in Eußenheim

Gemeinderat Ludwig Keller fragte in der letzten Sitzung, ob für die geplante Pizzeria in der Hauptstraße 22 eine entsprechende Baugenehmigung vorliegt. Die letzte vom Landratsamt genehmigte Nutzungsänderung stammt vom 11.03.2011 und gestattet die „Neuerrichtung einer Pizzeria“.

 

Standort Poststation in Hundsbach

Nachdem die Postfiliale in Hundsbach am 22.12.2025 schließen wird, soll vor der alten Schule in Hundsbach eine Poststation errichtet werden. Der Gemeinderat befürwortet einhellig den Standort im Grünstreifen links von den zwei Parkplätzen. Gemeinderat Thomas Obert erkundigte sich, wie die direkten Nachbarn dazu stehen. Bürgermeister Achim Höfling war bei der Nachbarin um sie über das Vorhaben zu informieren. Sie hat keine Einwände.

 

Regionalbudget 2026 der Region MainWerntal

Engagierte Bürger und Vereine haben im nächsten Jahr wieder die Möglichkeit, Kleinprojekte bei der ILE Region MainWerntal anzumelden. Bewerbungsschluss ist der 31.01.2026. Die ausgewählten Projekte werden von der Region MainWerntal zu 80 % gefördert, maximal mit 5.000 Euro.

 

Holzversteigerung

Der erste Holzstrich der Saison findet am Samstag, den 20.12.2025 um 10.00 Uhr am Köpfleinsholz in Eußenheim statt. Alle anderen Holzstriche finden erst im neuen Jahr statt.

 

Bushaltestelle Bühler

Da der Gehsteig an der Haltestelle in der Bühler Ortsmitte sehr schmal ist, wurde der Wunsch geäußert, die Bushaltestelle an das Feuerwehrhaus zu verlegen. Die Verkehrspolizei hat keine Einwände. Gemeinderat Florian Hoßmann findet die Bushaltestelle am Feuer­wehrhaus zwar nicht so zentral, von der Sicherheit und vom Platz her aber geeignet. Auch Gemeinderat Ludwig Keller plädiert für die Umlegung der Bushaltestelle zum Feuerwehrhaus, damit gefährliche Situationen umgangen werden können. Die Gemeinderäte Peter Heun und Sabine Adelmann sprechen sich ebenfalls für die Verle­gung aus. Der Bürgermeister wird das Thema weiterverfolgen.

 

Minijob-Hausmeister für die Grundschule

Aufgrund der komplexen Gebäudetechnik der Grundschule tauchen ständig kleinere Probleme auf, die von Schulleitung und Putzfrauen an den Bürgermeister oder das Rathaus gemeldet werden. Dabei geht es um sehr unterschiedliche Anliegen. In der Woche vor der Sitzung waren das z.B. die Eingangstür, die nicht ordentlich schloss, ein Wechselrichter, der „0 kWh“ anzeigte, oder überraschend kalte Räume an einem Samstag. Der Bürgermeister bzw. der Geschäfts­leiter schauen sich die Probleme meist selbst an und entscheiden dann, ob die Meldung an den Bauhof, den Klärwärter/Elektriker, die Fachfirma oder an das Planungsbüro weitergegeben wird und verfol­gen die Ausführung. Dieses Vorgehen ist sehr ineffizient, zumal viele Dinge von einem Handwerker sofort erledigt werden könnten.

Ein weiteres Thema sind vorgeschriebene regelmäßige Prüfungen, die für die Gewährleistung durchgeführt werden müssen. So müssen die Brandschutztüren monatlich auf ihre Funktion überprüft werden; auch die Trennwand in der Aule, die Sekuranten auf dem Dach und alle Elektrogeräte müssen regelmäßig geprüft werden, was im Mo­ment nicht geschieht. Weiterhin müssen regelmäßig Lüftungsfilter gewechselt und die Kondensateinläufe in den Wänden befüllt wer­den, um unangenehme Gerüche zu vermeiden.

Für diese und ähnliche Aufgaben in den gemeindlichen Liegen­schafen, hält Bürgermeister Achim Höfling die Einstellung eines Hausmeisters auf Minijob-Basis für sinnvoll. Bei einem Minijob be­trägt die maximale Arbeitszeit rund 10 Stunden pro Woche und der Verdienst maximal 7.200 Euro im Jahr. Ein geeigneter Hausmeister könnte auch einen Teil der Wartungen übernehmen, für die die Gemeinde aktuell rund 15.000 Euro jährlich ausgibt.

Gemeinderat Thomas Obert gab zu bedenken, dass wesentliche Wartungsverträge bestehen bleiben müssen. Ein Hausmeister müsse eine geeignete Qualifizierung für die Arbeiten mitbringen. Der Bürger­meister hält einen Elektriker in Rente für die Idealbesetzung. Gemein­derat Nico Harde würde ihn gerne zusätzlich für andere Liegen­schaften der Gemeinde einsetzen. Gemeinderat Peter Heun schlug vor, zuerst eine Auflistung der Aufgaben zu erstellen. So eine Aufgabenbeschreibung wurde laut Bürgermeister Achim Höfling bereits erstellt. Gemeinderat Florian Hoßmann würde auch die Elektrogeräte­prüfungen in der Gemeinde mit dem neuen Hausmeis­ter abdecken. Gemeinderat Thomas Obert würde nur einen Elektriker mit Fachschein für elektrische Prüfungen einstellen. Er müsste sich auch bewusst sein, bei Bedarf am Wochenende zu arbeiten. Gemeinderat Klaus Weidner befürchtet, dass ein Hausmeister, der Elektroprüfungen durchführt, überwiegend in anderen Gemeinde­ge­bäuden arbeitet und kaum noch für die Schule. Eine Ausbildung zum Elektriker sollte auf jeden Fall Voraussetzung sein.                        

 

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Verschiedenes

Gemeinderat Florian Hoßmann erkundigt sich, ob für den Bau der SuedLink Stromtrasse Wasser aus den gemeindlichen Wasserent­nahmestellen oder der Trinkwasserversorgung entnommen und auch verrechnet wurde. Es wurde kein Wasser entnommen. Er fragte weiterhin, ob der Wegezustand vor Beginn der Bahnbaustelle an der Riedkapelle in Eußenheim und dem Bau der Photovoltaikanlage in Aschfeld dokumentiert wurde. In Eußenheim gab es eine gemein­same Wegesicherung mit Baufirma und Bürgermeister, in Aschfeld wurden die Schäden am Zufahrtsweg am 14.10.25 von Achim Höfling, Markus Bähr und der Baufirma aufgenommen. Über beides wurde schon in der Sitzung am 11.11.25 informiert. Gemeinderat Florian Hoßmann vermisste ferner einen Zeitungsartikel über den 90. Geburtstag von Altbürgermeister Herbert Schneider. Gemeinderat Thomas Obert bemängelte das Fehlen des Zeitungsartikels eben­falls. Der Altbürgermeister wurde von einer Abordnung aus dem Rat­haus persönlich gratuliert. Die Presse wird mittlerweile nur auf Wunsch der Jubilare eingeladen.

Gemeinderat Nico Harde fragte nach dem beschädigten Tor am Feuerwehrhaus in Eußenheim. Es sei immer noch nicht repariert. Geschäftsleiter Sebastian Heun hat mehrere Firmen um ein Angebot gebeten, jedoch nur ein sehr teures Angebot erhalten. Er wird sich weiter darum kümmern. Gemeinderat Florian Hoßmann fragte, ob es für diesen Fall eine Versicherung gibt, die einspringt. Wenn dann die Haftpflichtversicherung des Verursachers.

Mit Dank für die gute Mitarbeit schloss Erster Bürgermeister Achim Höfling um 21:30 Uhr den öffentlichen Sitzungsteil der 16. Sitzung des Gemeinderates.


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