
Ludwigsstadt Über 70 Jahre hält die Freiwillige Feuerwehr Ludwigsstadt und 66 Jahre hält die Stadtkapelle Ludwigsstadt dem Vereinslokal „Torpeter“ die Treue. Aus diesem Grund hatte die Chefin Helga Kuen zu einem unterhaltsamen Nachmittag und Abend eingeladen. Sie erinnerte in amüsanten Reimen an die Anfangszeit, als die Feuerwehr ihren theoretischen Unterricht und Versammlungen beim „Torpeter“ begann. Im Jahre 1960 kam, nach dem Anbau des Nebenzimmers, die Stadtkapelle hinzu, die seitdem jeden Montag ihre Musikproben dort abhält. Schon von Kindesbeinen an habe Kuen die Entwicklungen – die guten und die weniger guten Zeiten – miterlebt. Sie erzählte von Versammlungen, Feiern, Fasching, Geburtstagen, Weihnachten. Nicht zu vergessen die legendären Brotzeiten mit Gehacktem. Die Vorsitzenden der beiden Vereine, Michael Rentsch und André Reitz, wünschten der Wirtin noch viel Kraft und Gesundheit, damit man den „Torpeter“ noch lange nutzen könne. Diesen Worten schloss sich auch Bürgermeister Timo Ehrhardt an, der betonte, dass es schon beachtlich sei, dass zwei Vereine solange die Treue zu ihrem Vereinslokal halten. Der „Torpeter“ sei nicht nur für die Feuerwehr und die Musik ein wichtiger Stützpunkt, sondern auch für viele Vereine, Wanderer, Radfahrer und Wirtshausgänger eine gern besuchte Gastwirtschaft, die täglich – außer Mittwoch – geöffnet habe. Thomas Kaiser, von der gleichnamigen Kronacher Brauerei, beglückwünschte die Wirtin und die beiden Vereine und wies darauf hin, dass das Kaiserhofbier bereits seit 15 Jahren beim Torpeter zum Ausschank komme. Er freue sich schon auf den Stehempfang beim „Torpeter“ am Schützenfest-Samstag. Bei bestem Biergartenwetter konnte bis in die Nacht hinein gefeiert werden. Natürlich durften zahlreiche Anekdoten nicht fehlen.
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