Hohenthann. Bei schönstem Wetter fand am Freitag die Wahlabschlussveranstaltung der Hohenthanner SPD statt. Das Bulli-Cafe des Altbürgermeisters Gerhard Babl aus Velden hielt Station an der Pizzeria in Hohenthann. Zusammen mit der Landratskandidatin Ruth Müller, MdL, lud der Ortsverein die Bevölkerung „Auf ein Stück Pizza“ ein. Unter freiem Himmel und Sonnenschein konnte Karin Hagendorn mit ihrem Team die zahlreichen Gäste begrüßen. In Gesprächen bei Pizza, Limo und Kaffee kamen die Besucher mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat- und den Kreistag schnell ins Gespräch. Viele Jugendliche waren gekommen und Miriam Hatzl, die jüngste unter den Kandidaten, griff deren Anliegen auf und forderte: „In der Gemeinde fehlt ein Jugendtreff, der von einem Sozialarbeiter betreut werden müsste“.
Das Thema Tierschutz und Katzenschutzverordung wurde angesprochen. Eine Besucherin beklagte, dass hier zu wenig getan würde. Ruth Müller pflichtete ihr bei und kritisierte, dass in Bayern aktuell nur sieben Kommunen eine Katzenschutzverordnung mit Kastrationspflicht erlassen haben. Dem gegenüber stünden an die 300.000 streunende und verwilderte Katzen.
Joachim von Selasinksy war die Sicherheit der Radwege in der Gemeinde ein Anliegen, für das er sich im Gemeinderat gerne einsetzen würde. Es wurde über den öffentlichen Nahverkehr und viele andere Themen, wie die Zukunft des Raiffeisengeländes gesprochen. „Wir wollen die Gemeinde im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln“, so Karin Hagendorn, die Ortsvorsitzende und ergänzte, dass eine starke Opposition wichtig für Perspektivwechsel und Kontrolle sei.
Die aktuelle Diskussion zu den Krankenhäusern im Landkreis nutzte Ruth Müller, um ihren Standpunkt noch einmal klarzustellen. „Alle fünf Standorte bleiben erhalten, das ist vertraglich vereinbart. Insbesondere bei den beiden Krankenhäusern in Landshut werden vorhandene Doppelstrukturen überprüft und beispielsweise bei der Geburtshilfe zusammengefasst. Neue Angebote für die Gesundheitsvorsorge, wie z.B. Augenklinik oder Dermatologie sind angedacht, dafür braucht man das ganze vorhandene Personal und noch mehr“, erklärte Müller. Für den Kreistag kandidieren Stefan Schiessl, Karin Hagendorn und Philipp Becker, sie unterstützen die Landratskandidatin Ruth Müller, weil sie die umfangreichste Erfahrung, gepaart mit Herz und Verstand, für dieses Amt mitbringt.
