Unter dem Titel „Moderne Heimatforschung – ein Rundgang durch die Burg Weißenstein im 15. Jahrhundert“ hatten die Steinwald-Allianz und die Gesellschaft „Steinwaldia“ ins Bürgerhaus eingeladen.
Bei der Begrüßung stellte Steinwaldia-Vorsitzender Norbert Reger fest, dass dieser Animationsfilm einen einmaligen Einblick in die Burg Weißenstein gebe. Einen Dank sprach er an Franz Hoffmann aus, der in rund zweijähriger Arbeit diesen Film erstellte. Hoffmann ging nach der Filmvorstellung auch auf die Erstellung ein. Mittels Photogrammetrie konnte er die Burg zum Leben erwecken. Über 1000 Fotos hat er rund um die Burgruine geschossen. Zusätzlich mit Vermessungsdaten konnte er so ein dreidimensionales Modell auf dem Computer erstellen. So war es möglich, die Burg zu ihrer Blütezeit virtuell erlebbar zu machen.
Norbert Reger hob hervor, dass Hoffmann hat zusammen mit der Gesellschaft Steinwaldia in mehreren Tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit einen sensationellen Film erstellte. Grundlagen waren auch Dokumentationen von Ausgrabungen und Bücher über die Burg aus dem Fundus der Gesellschaft Steinwaldia. „So wird die Burg für jeden virtuell erlebbar, einfach großartig."
Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1279. Nach ihrer Blütezeit wurde sie zum Ende des 16. Jahrhunderts aufgegeben. Die Burg war dem Verfall preisgegeben. Die Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth restaurierte zwischen 1996 und 2000 mit großem Zeit- und Kostenaufwand die noch vorhandenen Gebäudeteile und sorgte für den Erhalt des kulturhistorischen Denkmals.
Die zahlreichen Besucher waren beeindruckt von der Filmvorstellung. Auch Bürgermeister Johannes Reger, der zugleich Vorsitzender der Steinwald-Allianz ist, zeigte sich begeistert und sprach der Gesellschaft Steinwaldia seinen Dank zu diesem Meisterwerk aus.
