Mitte April stand die Regenbogenschule ganz im Zeichen einer lebendigen und vielseitigen Projektwoche mit dem Thema „Lebens(t)räume“. An beiden Standorten, in Kelz mit fünf Projekten sowie in Vettweiß mit insgesamt fünfzehn Angeboten, entstand eine besondere Lernatmosphäre, die von Kreativität und Neugier geprägt war.
Die Schülerinnen und Schüler wurden unabhängig von ihren Klassen bunt gemischt und entsprechend ihrer Interessen den verschiedenen Projekten zugeteilt. Diese offene Struktur ermöglichte es ihnen, neue Kontakte zu knüpfen, unterschiedliche Stärken einzubringen und voneinander zu lernen. Über die gesamte Woche hinweg setzten sich die Kinder intensiv mit ihren gewählten Themen auseinander. Dabei reichte die Bandbreite von bewegungsreichen Aktivitäten wie „Spiel, Sport und Spaß im Mehrgenerationenpark“ bis hin zu zukunftsorientierten Fragestellungen wie „Wie sieht die Schule der Zukunft aus?“.
Die Gruppe „Internetstars“ widmete sich der Erstellung eines Image-Videos des Standortes Vettweiß, in dem unter anderem Schulhund Holly vorgestellt und auf kreative Weise in Szene gesetzt wurde. Die Projektgruppe „Unsere Schule soll schöner werden“ sorgte für langfristige farbenfrohe Dekorationen an vielen Stellen im Schulgebäude. So gestaltete die Gruppe die Fenster der Pausenhalle mit Fensterfolie und bemalte eine Wand mit einem großen Regenbogen. Eine der Projektgruppen am Standort Kelz engagierte sich in Kooperation mit dem Obst- und Gartenbauverein 1923 e.V. bei der Anlage eines Schulgartens und gestaltete damit aktiv das Schulumfeld.
Die Ergebnisse dieser und aller weiteren Projekte wurden am abschließenden Präsentationsnachmittag den Eltern und weiteren Interessierten vorgestellt. Dabei organisierten die Fördervereine unterstützt durch Spenden und weitere Helfer die Bewirtung.
Projektwochen bieten insbesondere an Grundschulen wertvolle Chancen für ganzheitliches Lernen. Sie eröffnen Räume für eigenständiges Arbeiten, fördern soziale Kompetenzen und stärken die Motivation der Kinder durch handlungsorientierte Zugänge. Gleichzeitig ermöglichen sie es, Themen fächerübergreifend zu betrachten und individuelle Interessen stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Die Erfahrungen dieser Woche zeigen eindrucksvoll, wie bereichernd diese besondere Form des Lernens für die gesamte Schulgemeinschaft sein kann.
