Was passiert eigentlich hinter dieser Tür?
Nachdem wir beim letzten Mal geklärt haben, was früher in der Hauptstraße 33 war, schauen wir heute einmal hinter die Tür von Lara Permanent Beauty.
Was passiert dort eigentlich beim Permanent Make-up?
Viele stellen sich darunter sofort tätowierte Gesichter, dunkle Balkenbrauen oder kräftig umrandete Lippen vor. In Wirklichkeit beginnt eine Behandlung viel unspektakulärer: mit einem Gespräch, einem Spiegel und einem Zeichenstift.
Zuerst erzählt die Kundin, was sie stört. Vielleicht ist eine Augenbraue lichter als die andere. Vielleicht sind die Lippenkonturen mit den Jahren blasser geworden. Oder die Augen wirken ohne Schminke schnell müde.
Dann wird gezeichnet. Wieder weggewischt. Noch einmal gezeichnet. Manchmal wird die Form nur um einen Millimeter verändert. Die Kundin schaut mit, sagt ihre Meinung und entscheidet selbst, was ihr gefällt.
Erst wenn die Form passt, kommt die PMU-Maschine zum Einsatz. Mit einer sehr feinen Nadel werden Farbpigmente in die Haut eingebracht. So können Augenbrauen ergänzt, der Wimpernrand betont oder die Lippenfarbe ausgeglichen werden.
Direkt danach sieht die Farbe noch kräftiger aus. Während der Heilung wird sie deutlich weicher. Deshalb beurteilt man ein Permanent Make-up nicht nur am ersten Tag, sondern vor allem am abgeheilten Ergebnis.
Hinter der Tür in der Hauptstraße 33 entstehen also keine Gesichter vom Fließband. Dort wird besprochen, gezeichnet, genau hingeschaut und sehr viel im Spiegel kontrolliert.
Jetzt wissen Sie, was dort passiert, wenn die Studiotür geschlossen ist.
