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Halbzeit im Mikrozensus: 65 000 Bürgerinnen und Bürger in Bayern werden bis Jahresende noch befragt
Gemeinde Vorra
20.07.2026, 11:22
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Auch in diesem Jahr findet in Bayern – wie im gesamten Bundesgebiet – der Mikrozensus statt. Mit der größten jährlichen Haushaltsbefragung Deutschlands werden wichtige Informationen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung erhoben. Die Ergebnisse helfen dabei, politische Entscheidungen auf einer verlässlichen Datengrundlage zu treffen. In Bayern werden dafür rund 130 000 Bürgerinnen und Bürger befragt. Seit Jahresbeginn haben bereits etwa 65 000 Personen Auskunft gegeben und damit einen wichtigen Beitrag zur amtlichen Statistik geleistet. Bis zum Jahresende werden weitere rund 65 000 Personen vom Landesamt für Statistik angeschrieben. Wer ausgewählt wird, ist gesetzlich verpflichtet, an der Befragung teilzunehmen.

 

Fürth. Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Deutschland. In der sogenannten „kleinen Volkszählung“ geben in Bayern jedes Jahr rund 130 000 Personen Auskunft zu ihren Arbeits- und Lebensbedingungen und tragen dazu bei, die wirtschaftliche und soziale Lage der Haushalte zu verstehen und die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. Nur durch verlässliche qualitativ hochwertige Daten können politische Entscheidungen zum Beispiel zur Bekämpfung von Armut, zur Förderung von Kinderbetreuung oder zur Unterstützung von Rentnerinnen und Rentnern faktenbasiert und zielgerichtet getroffen werden.

 

Durch die jährliche Datenerhebung lassen sich langfristige Entwicklungen beobachten:

Fundierte Entscheidungen kann die Politik nur auf Basis verlässlicher und repräsentativer Ergebnisse treffen. Die Auswahl der Befragten erfolgt daher nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren. Weiter besteht nach dem Mikrozensusgesetz Auskunftspflicht. Dabei unterliegen die Einzelangaben der Befragten einer strengen Geheimhaltung, die keine Rückschlüsse auf personenbezogene Daten zulässt.

 

Wie läuft die Mikrozensuserhebung ab?
Die Auswahl der zu befragenden Haushalte erfolgt nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren, das zu-nächst Gebäude- bzw. Gebäudeteile für die Teilnahme am Mikrozensus auswählt. In einem weiteren Schritt ermitteln ehrenamtlich tätige Erhebungsbeauftragte die zu befragenden Haushalte über die Klingelschilder dieser Gebäude. Dabei können sie sich mit Hilfe eines Ausweises als Beauftragte des Bayerischen Landesamts für Statistik legitimieren.
Anschließend werden diese Haushalte vom Bayerischen Landesamt für Statistik schriftlich zur Teilnahme am Mikrozensus aufgefordert. Mit dem Schreiben werden sie ausführlich über die Erhebung informiert und gebeten, die Fragen des Mikrozensus im Rahmen eines Telefoninterviews oder einer Online-Befragung zu beantworten. Für die Telefoninterviews sind bayernweit etwa 130 sorgfältig ausgewählte und intensiv geschulte Erhebungsbeauftragte im Einsatz.
Seit Jahresbeginn ist bereits rund die Hälfte der insgesamt 130 000 für den Mikrozensus 2026 (alt: 2025) ausgewählten Personen ihrer Auskunftspflicht nachgekommen. Mehr als die Hälfte der Befragten nahm an einem Telefoninterview teil. Etwas weniger als die Hälfte entschied sich für die Online-Befragung. Der Papierfragebogen findet dagegen immer seltener Anwendung.

 

Was unterscheidet den Mikrozensus vom Zensus?
Die zwei Begriffe „Zensus“ und „Mikrozensus“ sorgen immer wieder für Verwechslung. Bei näherer Betrachtung lassen sich die beiden statistischen Erhebungen jedoch gut unterscheiden:
Der Zensus ist die größte amtliche Statistik Deutschlands und findet als eine Art Großinventur der Gesellschaft alle 10 Jahre statt und dient in erster Linie der Ermittlung der amtlichen Einwohnerzahl. In der Personenbefragung des Zensus 2022 wurden ca. 13 Prozent der Bevölkerung befragt. Zusätzlich wurden in der Gebäude- und Wohnungszählung Merkmale mit Nettokaltmiete und Energieträger erhoben.
Der Mikrozensus findet im Unterschied zum Zensus jährlich statt. Es werden mit einem Prozent der Bevölkerung deutlich weniger Personen befragt. Im Mittelpunkt stehen hier Daten zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung sowie deren Entwicklung. Dabei sind die im Mikrozensusgesetz festgelegten zu erhebenden Merkmale wesentlich umfangreicher als die im Zensus. Auskunftspflicht besteht in beiden Erhebungen.

 

Bild: Bayerisches Landesamt für Statistik


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Beschreibung

Willkommen auf der offiziellen Seite der Gemeinde Vorra der Heimat-Info-App! Am 28.01.2024 geht die Gemeinde-Vorra-App an den Start! 1. Bürgermeister Bernd Müller zur Idee hinter der App: "In der heutigen Zeit gehen nur wenige Menschen zu den örtlichen Aushangkästen um sich zu informieren. Zudem gibt es auch Informationen, die in "Echtzeit" an die Bürger der Gemeinde Vorra gegeben werden müssen z.B. kurzfristige Wassersperrungen in Falle eine Wasserrohrbruchs. Telefonate, Einwurfzettel und Aushänge sind für diese Fälle einfach nicht mehr zeitgemäß. Schon nach wenigen Wochen war klar, dass wir hier eine Verbesserung schaffen müssen. Der erste Schritt im Jahr 2023 war die tagesaktuelle Pflege der Gemeindewebseite (www.vorra-mfr.de) und das Anlegen eines Facebook-Account (https://www.facebook.com/GemeindeVorra/). Hierdurch konnten wir schon wesentlich mehr Bürger mit Informationen versorgen, was uns auch durch positives Feedback bestätigt wurde. Um tatsächlich alle Menschen der Gemeinde Vorra zu erreichen, kam schnell die Idee auf eine App einzuführen. In der heutigen digitalen Welt hat fast jeder ein Handy, Tablet oder PC und kennt die Vorteile von Apps. Warum das also nicht nutzen? Nun ist es soweit die App geht an den Start! Das können Sie von der Gemeinde-Vorra-App erwarten: - Berichte über das Gemeindeleben - Digitaler Veranstaltungskalender - Tagesaktuelle Information über Störfälle z.B. Wasserrohrbrüche - Ankündigungen zu Straßensperrungen oder -behinderungen - Informationen zu Behördenthemen Des Weiteren wird über diese App auch allen Vereinen der Gemeinde Vorra sowie der Gastronomie die Möglichkeit zur Erstellung und Teilung von Beiträgen gegeben. Damit das Ganze funktioniert setzen wir auf Sie! Bitte empfehlen Sie diese App an Freunde und Verwandte weiter. Bestimmt würde sich auch Ihr Nachbar über diese App auf seinem Handy freuen - kann Sie aber vielleicht nicht selbst herunterladen. Bitte helfen Sie bei der Einrichtung der App! Natürlich können wir Ihnen im Rathaus auch gerne dabei behilflich sein. Kommen Sie einfach vorbei! Das große Ziel ist es möglichst alle Bürgerinnen und Bürger tagesaktuell über relevante Themen zu informieren. Sind Sie dabei?"