Mit Musik, Tanz und einem neuen Freundschaftsbaum haben Gemünden und die niederländische Stadt Duiven ihre Verbundenheit einmal mehr unter Beweis gestellt. Ein Besuch voller Herzlichkeit, gelebter Tradition und europäischem Miteinander.
Freundschaft kennt keine Grenzen – und manchmal schlägt sie sogar Wurzeln! Beim Besuch der niederländischen Partnerstadt Duiven wurde in Gemünden gemeinsam gelacht, gesungen, geschunkelt und getanzt. Ein neuer Freundschaftsbaum durfte dabei natürlich nicht fehlen.
Herzlich empfangen wurde die Besuchergruppe an der Mittelschule. Irmgard Pröschl, zweite Vorsitzende des Komitees für Städtepartnerschaft, begrüßte die Gäste. Am nächsten Vormittag ging es zur Dorfgemeinschaft Hohenroth, wo der 3. Bürgermeister Wolfgang Remelka die Besucher im Festsaal willkommen hieß. Bei schwungvoller Musik wurde gemeinsam gesungen, geschunkelt und getanzt. Ein geführter Rundgang bot zudem Gelegenheit, Hohenroth näher kennenzulernen. Am Abend ließ die Gruppe den Tag beim gemeinsamen Besuch des Weinfests in Wernfeld gesellig ausklingen.
Ein Baum als Symbol für eine gewachsene Freundschaft
Ein besonderer Höhepunkt war die Pflanzung einer Blumenesche. Seit Beginn der Städtepartnerschaft im Jahr 1988 gehört es zur liebgewonnenen Tradition, bei gegenseitigen Besuchen in Duiven und Gemünden einen sogenannten Freundschaftsbaum zu pflanzen. Jeder Baum steht dabei für die Verbundenheit der beiden Städte und das gemeinsame Engagement für eine Freundschaft, die über Grenzen hinweg Bestand hat.
Die Bedeutung dieser Verbindung unterstrichen bei der Pflanzaktion Huub Hieltjes, Bürgermeister von Duiven, Ton Spaargaren, Vorsitzender des dortigen Partnerschaftskomitees, Gemündens 2. Bürgermeister Werner Herrbach sowie Irmgard Pröschl. In ihren Ansprachen betonten sie, wie wichtig Städtepartnerschaften gerade in der heutigen Zeit sind.
Die Botschaft ist klar: Die Wurzeln sind in der Vergangenheit gewachsen, die Äste wachsen in die Zukunft. Die Partnerschaft lebt von persönlichen Begegnungen, gemeinsamen Erlebnissen und dem Willen, Freundschaften über Ländergrenzen hinweg zu pflegen.
Der Besuch aus Duiven zeigte einmal mehr, dass Städtepartnerschaft weit mehr ist als ein offizieller Austausch. Sie lebt von den Menschen und den gemeinsamen Momenten. Während die neue Blumenesche nun in Gemünden Wurzeln schlägt, wächst auch die Freundschaft zwischen den beiden Städten weiter.
