Liebe Bürgerinnen und Bürger, anlässlich der aktuellen Berichterstattung im Gemeindeanzeiger 2025 dürfen wir Ihnen mitteilen, dass unter nachfolgendem Link ein ausführlicher Lageplan abrufbar ist, aus dem Sie die untersuchten und förderfähigen Adressen entnehmen können: Uebersicht-Breitbandausbau.pdf
Insgesamt 863 Adressen sind im aktuellen FTTH-Erschließungsgebiet (Fiber to the Home) enthalten. Die Ausschreibungsfrist für die Aufgabenvergabe endete am 17.10.2025, damit steht fest: Der flächendeckende Ausbau kommt in Rinchnach in Kürze.
Inzwischen wurden mit den Bietern vertiefende Gespräche geführt. In diesen Tagen rechnen wir mit den detaillierten Angeboten. Dann steht fest, welcher Anbieter das Auswahlverfahren gewinnt und zu welchen konkreten Kosten der Ausbau durchgeführt werden kann. Damit wird auch klar, wie hoch die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke, also die Gesamtkosten des Ausbaus, ausfällt. Anschließend folgt die Angebotsprüfung durch die Verwaltung, Rechtsberatung und dem beauftragten Planungsbüro bevor der Gemeinderat – vorbehaltlich des Erhalts der Fördergelder – den Beschluss zur Vergabe fassen kann. Nach dem erwarteten Förderbescheid erfolgt die Unterzeichnung des Vertrags mit dem Netzbetreiber. Im Anschluss beginnen die detaillierte Ausbauplanung und letztlich der Baustart. Für die Umsetzung des Glasfasernetzes ist derzeit eine Bau- und Ausbauzeit von rund drei Jahren vorgesehen. Schon jetzt ist gesichert, dass sich die Finanzierung des Ausbaus auf eine Förderquote von mindestens 90 % stützt – 50 % vom Bund sowie eine Kofinanzierung durch den Freistaat Bayern.
Sollte die Härtefallregelung greifen, kann die Fördersumme sogar noch höher ausfallen.
Für alle betroffenen Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer bedeutet das: Die Gemeinde trägt – gemeinsam mit Bund und Freistaat – sämtliche Kosten für die Errichtung des Glasfaseranschlusses bis zum Hausübergabepunkt.
Die Inhouse-Verkabelung, also die Leitungen innerhalb des Gebäudes, muss dagegen vom Eigentümer selbst beauftragt und finanziert werden.
Es besteht keine Verpflichtung, einen Glasfaseranschluss legen zu lassen oder später zu nutzen. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass ein moderner Glasfaseranschluss ein wichtiger Zukunftsstandard ist – sowohl für die digitale Versorgung als auch für die Wertsteigerung von Haus und Grundstück.
Rund 300 Adressen in Rinchnach sind bereits heute über HFC-Technik (Hybrid Fibre Coax) versorgt und erreichen stabile, leistungsfähige Bandbreiten. Ein geförderter Ausbau ist hier nicht möglich, da diese Adressen nicht unter die Fördervoraussetzungen für unterversorgte Gebiete fallen.
Wenn wir weitere Informationen für Sie haben, stellen wir sie rechtzeitig über die gewohnten Kanäle für Sie bereit.
