Ausbildungspaten begleiten Jugendliche der letzten Schuljahre bei der Bewältigung der Herausfor-derungen im Übergang von der Schule in die Berufswelt und oftmals darüber hinaus in die erste Phase der Ausbildung. In Kooperation mit dem MGH, vertreten durch B. Hammrich, finden regelmäßige Team-sitzungen mit Lehrkräften, Schulleitung, Schulsozialarbeit, Jugendzentrum und Agentur für Arbeit statt.
Eine Patenschaft kann zwischen Schüler und Betreuer ganz individuell gestaltet werden und ist auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Schützlings abgestimmt. Im Vordergrund steht nach anfänglichem Aufbau eines Vertrauensverhältnisses die Beratung bei der Entscheidung für eine berufliche Ausrichtung und die erfolgreiche Suche nach geeigneten Praktikumsbetrieben. Unterstützung bei Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen, bei Kontakten mit der Agentur für Arbeit, bei Gesprächen mit Praktikumsbetreuern und Ausbildern sowie der emotionale Beistand vor Bewerbungssituationen gehören zum festen Repertoire. Darüber hinaus versuchen sie ihren Schützlingen meist unter großen Mühen die oftmals schwach ausgebildeten, in der heutigen Arbeitswelt wichtigen Arbeitstugenden wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Einsatzbereitschaft und Aufrichtigkeit bewusst zu machen, um ihre Startchancen zu verbessern.