Wie kann man einem geliebten Menschen beistehen, wenn das Leben zu Ende geht? Diese Frage steht im Mittelpunkt der sogenannten „Letzte Hilfe“-Kurse, die Berührungsängste rund um das Lebensende abbauen wollen – offen, ehrlich und mitfühlend. Aufgrund der großen Nachfrage wird in Hemau bereits der vierte „Letzte Hilfe“-Kurs angeboten am Samstag, 17. Oktober 2026, von 10 bis 15 Uhr im Zehentstadel (Propsteigaßl 4).
Einen „Erste Hilfe“-Kurs belegt jeder, der den Führerschein machen will. Ein „Letzte Hilfe“-Kurs ist genauso wichtig. Denn es werden Fragen geklärt wie: Was passiert beim Sterben? Kann man wirklich nichts mehr tun, wenn die Ärzte sagen: „Ich kann nichts mehr für Sie tun?“ Was ist palliativ? Gibt es Lebensqualität am Lebensende? Welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es?
Egal ob Jung oder Alt: Der Kurs steht allen offen – sowohl zur konkreten Unterstützung, wenn ein geliebter Mensch erkrankt ist, als auch zur vorsorglichen Vorbereitung, denn das Thema betrifft früher oder später jeden. Den Kurs leitet die Pflegeberaterin, Pflege- und Palliativfachkraft Petra Lerner. Im Rahmen des Projekts „Sorgende Stadt Hemau“ ist die Teilnahme kostenfrei. Am Kurstag gibt es eine einstündige Pause. An den Kosten für das Mittagessen können sich die Teilnehmenden vor Ort beteiligen. Anmeldung bei Petra Lerner unter Tel. 0151/42880326 oder über https://letztehilfe.teamhub.de/event/registration/15821.
