Der Landkreis Mansfeld-Südharz wird in den kommenden Monaten ein Klimaschutzkonzept vorlegen. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung diskutierten jetzt Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung und verschiedener Institutionen über eine nachhaltige Entwicklung der Region.
Landrat André Schröder:
„Klimaschutz ist eine Aufgabe, die bei uns im Landkreis nicht gegen die Bürger gerichtet ist und mit Strukturförderung in unserer Region einhergeht. Themen wie Energieeinsparung und Energieeffizienz haben bereits Eingang in unseren Masterplan Strukturwandel gefunden und werden durch Projekte vorangebracht. Gleichzeitig stellen auch wir als Kreisverwaltung uns diesen Herausforderungen. Mit der Umsetzung des Raumkonzeptes werden die Gebäude der Kreisverwaltung auf einen modernen Stand gebracht und der Gesamtbestand von Verwaltungsgebäuden verringert. 500 Tonnen CO2 können so reduziert werden.
Zudem treibt der Landkreis die Verkehrswende voran. „Allein mit der Einführung des Bedarfsbusses ‚Rufix‘ sparen wir im ÖPNV ca. 400.000 Streckenkilometer im Jahr ein. Im Landkreis werden bereits jetzt Energieüberschüsse durch erneuerbare Energien erzeugt, was uns als Wirtschaftsstandort attraktiv macht.“
Die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes wird bis Juli 2027 durch das Bundesumweltministerium zu 100 Prozent gefördert.
