Derzeit gesperrt ist der Badeplatz am Waaler Weiher. Das Eschensterben hat dazu geführt, dass von einigen zum Teil jahrzehntealten Eschen eine Gefahr für die Besucher ausgeht. Diese müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Bei einem Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde wurde dem Grundstückseigentümer Prinz Phillipp von der Leyen zur Auflage gemacht, die betroffenen Bäume vor dem Fällen artenschutzrechtlich untersuchen zu lassen. Dieser Untersuchung soll in der kommenden Woche stattfinden. Erst danach können die Bäume gefällt und die Gefahr beseitigt werden.
Seit vielen Jahrzehnten ist der Dießener Weiher, im Volksmund auch Sägeweiher genannt, ein beliebtes Ziel für Schwimm- und Badefreunde aller Altersklassen. Ebenso kümmert sich seit Jahrzehnten die Wasserwacht mit viel Mühe und großem Arbeitsaufwand um den Erhalt und die Sicherheit der Anlagen.
Allerdings handelt es sich bei dem Gelände nicht um öffentlichen Grund, sondern um ein Privatgrundstück der Familie von der Leyen, die die Nutzung zu Badezwecken dankenswerter Weise erlaubt. Dabei gelten für die Nutzung klare Regeln. So wird darauf hingewiesen, dass die Nutzung nur in den ausgewiesenen Bereichen erlaubt ist, ebenso ist die Badezeit auf 21 Uhr begrenzt. Auch wird eindringlich darum gebeten, die Abfälle wieder mit nach Hause zu nehmen.
Um wieder einen sicheren Badebetrieb zu ermöglichen, wird Prinz Philipp von der Leyen die abgestorbenen Bäume so bald als möglich entfernen lassen. So lange müssen sich die Badegäste in Geduld üben und dürfen den gesperrten Bereich nicht nutzen.
