Erfreut zeigten sich Bürgermeister und Gemeinderat über die jüngste Nachricht aus dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Die Gemeinde Frensdorf erhält die beantragten Bundesfördermittel in Höhe von ca. 6,6 Mio. Euro für den Ausbau von gigabitfähigen Telekommunikationsleitungen im gesamten Gemeindegebiet. Weitere Landesfördermittel in Höhe von 1,6 Mio. Euro für das 12,3 Mio. Euro teure Ausbauprojekt sichert die Bayerische Kofinanzierungsrichtlinie.
Interkommunale Zusammenarbeit bringt die erhofften Fördergelder
Nachdem Förderanträge der Gemeinde Frensdorf in den Jahren 2023 und 2024 erfolglos blieben, sichert die im Punktemodell der Bundesregierung höher bewertete interkommunale Zusammenarbeit mit den Gemeinden Litzendorf, Lisberg und Priesendorf die notwendigen Fördermittel.
Kurzfristiger Ausbau vorgesehen
Bereits im Zeitraum 2027 bis 2029 soll das Gemeinschaftsprojekt durchgeführt werden. Glasfaserleitungen zur Versorgung aller Betriebe und Haushalte mit zukunftssicherer und gigabitfähiger Glasfasertechnologie sollen dann in allen Orten der Gemeinde im Tiefeinbau verlegt werden.
Langfristige Finanzierung über Pachteinnahmen geplant
Der Eigenfinanzierungsanteil der Gemeinde Frensdorf an diesem Projekt liegt bei 4,1 Mio. Euro und finanziert sich langfristig über zu erwartende Pachteinnahmen eines Betreibers für Telekommunikationseinrichtungen. Bevor die Planungs- und Bauleistungen ausgeschrieben werden, soll mittels eines Ausschreibungsverfahrens ein leistungsfähiges Telekommunikationsunternehmen gesucht werden, welches den sicheren und zuverlässigen Betrieb des Glasfasernetzes übernimmt.
