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Wildunfall Kennzeichnungsbänder
Jagdgenossenschaft Reichenkirchen
30.03.2026, 10:08
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Wildunfallkennzeichnungsbänder liegen ab sofort im Eingangsbereich im Fraunberger Rathaus aus.

 
Zum Hintergrund der Wildunfallkennzeichnungsbänder:
 
Nach einem Wildunfall besteht die Verpflichtung, unverzüglich die zuständige Polizeiinspektion oder den jeweiligen Revierpächter zu informieren. Die Kennzeichnungsbänder dienen ausschließlich dazu, dem Pächter (und gegebenenfalls der Polizei) die Nachsuche sowie das Auffinden der Unfallstelle zu erleichtern und ersetzt nicht die Meldung an die Poizei oder an den Jagdpächter.
 
Verhalten nach einem Wildunfall:
  1. Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen, Unfallstelle absichern.
  2. Polizei/Jagdpächter verständigen.
  3. Unfallort mit Band markieren (falls vorhanden).
  4. Abstand zu verletztem Wild halten (Verletzungsgefahr!)
Wichtigste Schritte nach einem Wildunfall:
  • Absichern: Warnblinkanlage an, Warnweste anziehen, Warndreieck aufstellen.
  • Polizei rufen: 110 anrufen. Jagdpächter verständigen.
  • Abstand halten: Verletztes oder totes Wild nicht anfassen (Tollwutgefahr, Parasiten), verletzte Tiere können aggressiv sein.
  • Keine Tierbeute: Nehmen Sie das Tier nicht mit, dies gilt als Wilderei.
  • Dokumentation: Fotos vom Unfallort, dem Tier und dem Schaden am Auto machen.
  • Versicherung: Den Schaden zeitnah der Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung melden. Selbst wenn kein äußerer Schaden am Auto sichtbar ist, sollte der Unfall gemeldet werden, um Folgeschäden durch versicherungsrechtliche Probleme zu vermeiden