Volles Haus beim Faschingsball des Katholischen Frauenkreises
Von Reut zum schönen Morgenland beim Pechaigner in Noppling
Orientalisch ging es beim lustigen Faschingsball des Katholischen Frauenkreises Reut im voll besetzten Saal des Gasthauses Pechaigner in Noppling zu. Kamel und Wunderlampe fehlten beim Einzug der Vorstandschaft zur offiziellen Begrüßung nicht und auch Aladin hatte in dieser „Tausend und einer Nacht“ in närrischer Zeit seine Freude.
Die Vorstandschaft beim Einzug von links: Anneliese Hutterer, Elfriede Bründl, Barbara Eder, Kamelreiterin Marina Thoni, Margret Göttl und Lisbeth Houf.
Irgendwo im Orient, zwischen Wüstensand, Oasen und Zauberei begrüßte Vorsitzende Elfriede Bründl eine Reihe Aladins, Sultane und Karawanen, so 3. Bürgermeister Konrad Prinz, Pater David, die Abordnungen des Frauenkreises Taubenbach, des Frauenvereins Zimmern, des Müttervereins Eggstetten. Auf dem „Zauberteppich“ angeflogen waren zudem die Kolpingfamilie Reut, die Vertreterinnen des Fördervereins KiGa-Schule und MuKi-Turngruppe und mit „Salam Aleikum“ wurden die zahlreich erschienen Mitglieder des Frauenkreises Reut willkommen geheißen. Dank galt den Spendern und Sammlerinnen für die Tombola, allen aktiven Mitwirkenden bei den Tänzen und Sketchen.
„Lachen, ratschen, den Alltag amoi draußen lassn irgendwo in der Wüste. So lasst uns feiern bis der Teppich fliagt. Reut-Noppling is heid des schönste Morgenland!“, so Elfriede Bründl. Schon gehörte die Aufmerksamkeit den musikalischen „Flaschengeistern“ Alois und Chris, die die bunte Schar der Maskierten auf die stets dicht bevölkerte Tanzfläche zauberten und mit Schunkelrunden für fröhliche Stimmung sorgten.
Toll war der Auftritt der drei Tanzgruppen von „Dance for you“ aus Taubenbach und Reut.
Vier Sketche kamen in kurzer Abfolge auf die Bühne. Zunächst feierten fünf emanzipierte Frauen beim Wirt Muttertag. Ständig wurden sie von ihren Männern angerufen, die daheim nichts finden konnten, und etwa nicht wussten, wie lang die Nudeln kochen müssen. Sie sammelten die Handys ein, damit sie endlich ihre Ruhe hatten. Doch da erschien der Ehemann, der seine Holde nicht angerufen hatte, denn diese hatte ihm das Telefon versteckt. Er kam mit Bademantel bekleidet, eine Flasche Bier in der Hand. „Was machst denn du da? I hab dir doch alles hergerichtet, des Essn, s’Dringa!“. „Ja“, sagt „Er“, aber i find an Flaschenöffner ned!“.
Die fünf emanzipierten Frauen beim Feiern des Muttertags beim Wirt.
Beim nächsten Sketch stand eine lange Schlange an, um Karten für Roland Hefter beim Sportplatzfest zu ergattern. Eine Dränglerin ging einfach vor, auf die Aufforderung, sich doch hintenanzustellen, meinte diese nur: „Da steht scho wer!“. Beim folgenden Spiel kam eine Ehefrau vom Faschingsball heim und beichtete dem Mann, dass das Auto kaputt ist, weil Wasser im Vergaser ist. „Ois ob du wissad’s, wo der Vergaser ist!“ wird der Mann ungeduldig und fragt, wo das Auto ist. „Im Swimmingpool“, klärte sie auf. Weiter gab es noch einen lustigen Mama-Dirndl-Dialog.
Die „Fußballermädels aus Reut“ erfreuten mit ihrem flotten Tanz zum Thema „Endlich wieder Malle“
Schließlich wussten die „Ratschkathln Zenzi und Mathild (Marina Thoni und Barbara Eder) noch manch lustige Ereignisse aus dem Dorf und den Nachbarvereinen auszuplaudern.
Die Sketche wurden aufgeführt von Barbara Eder, Margret Göttl, Anneliese Hutterer, Andrea Hutterer, Marina Thoni, Elfriede Bründl, Silvia Zöls, Petra Zöls, Tanja Hintereder, Patricia Schachner, Anita Haslinger und Andrea Bauer.
Mitternacht gab es mit dem Auftritt der Showtanzgruppe „Sensations“ des SV Julbach nochmals einen fulminanten Höhepunkt beim orientalischen Faschingsball des Frauenkreises Reut. Den fröhlichen Geist aus Aladins Wunderlampe ließ man noch lange walten.
