Der volle Saal im Fiegenstaller KLJB-Haus zeigt die Sorge vieler Menschen vor einer ungewissen Zukunft.. Prof. Dr. Marin Schneider warnte vor einem weiter so. Nur wenn wir uns von lieb gewordenen Gewohnheiten verabschieden und damit Raum für Neues schaffen, werden wir die Kurve kriegen. Neben der Resilienz (Widerstadskraft) müssen wir uns auch von Selbstverständlichkeiten verabschieden. Die Schwierigkeit liege nicht darin, neue Ideen zu entwickeln, sondern die alten loszuwerden. Die Geschichte zeigt: Soziale Systeme sind zusammengebochen, weil sie Krisen nicht wahrgenommen oder verdrängt haben. Es sei ein Fehler, wenn versprochen wird, alles könne mehr oder weniger so weitergehen. Prof. Dr. Schneider zitierte Papst Franziskus mit den Worten: "Nie in der Gescchichte der Menschheit fordert unser gemeinsames Schicksal dazu auf, einen neuen Anfang zu wagen"
