Die Wohnraumberaterin des Landkreises referierte zum Thema
Kürzlich lud der VdK Ortsverband Interessierte zu einem Vortrag zum Thema "Altersgerechtes Wohnen" in den Pfarrsaal Wörth a. d. Isar ein. Nach der Begrüßung durch den 1. Vorstand, Herrn Georg Steiger, übergab dieser an Fr. Abramowski, Die Wohnraumberaterin des Landkreises Landshut, Nadine Abramowski informierte darüber, wie sich mit Hilfsmitteln, kleineren oder aber auch größeren baulichen Veränderungen das Zuhause an veränderte Anforderungen anpassen lässt. Nicht nur im Alter, sondern auch durch Krankheiten oder Unfälle kann das Bedürfnis nach Reduzierung von Barrieren aller Art plötzlich im Fokus stehen. Dabei muss es beispielsweise nicht immer gleich ein Treppenlift sein. Schon ein zweiter Handlauf oder sogenannte Halbstufen können die sichere Treppennutzung weiterhin ermöglichen. Der am häufigsten bei Beratungen angefragte Wohnbereich, so Abramowski, sei das Bad. In früheren Zeiten wurde der Raum meist sehr flächensparend geplant. Diese Tatsache stellt BewohnerInnen mit zunehmenden Einschränkungen heute oft vor große Herausforderungen. Der sinnvolle und nutzerorientierte Einsatz von Hilfsmitteln oder die Schaffung weitestgehend bodengleicher Duschbereiche können dabei gute Möglichkeiten der Anpassung sein. Gerade jetzt im Frühling zieht es so manche "Hobbygartler" hinaus. Dass man auch mit Einschränkungen weiterhin dieser Freizeitbeschäftigung an der frischen Luft nachgehen kann, wird beispielsweise durch unterfahrbare Hochbeete oder Gartenrollsitze ermöglicht. Nadine Abramowski liegt es sehr am Herzen, dass sich Menschen mit Bauvorhaben - Neubau oder Sanierung - frühzeitig Gedanken über die spätere Nutzung machen. So lassen sich Barrieren von Vornherein verhindern oder - bei guter Vorbereitung später problemlos und ohne hohe Kosten beseitigen. Auch bei derartigen Anfragen steht die Wohnraumberaterin gerne mit Rat und Tat zur Seite. Zudem gewannen die ZuhörerInnen einen Überblick über die weiterführenden Beratungs- und Hilfsangebote im Landkreis, wie z. B. durch den Pflegestützpunkt, die Seniorenbeauftragte, die Behindertenbeauftragte oder die Betreuungsstelle. Sogenannte Alternative Wohnformen bieten außerdem die Möglichkeit, mit individueller Unterstützung in barrierefreien Wohnungen ein hohes Maß an Selbständigkeit zu erhalten. Auftretende Fragen beantwortete Fr. Abramowski immer gleich zur Zufriedenheit der Zuhörer. Zum Schluss gab es noch reichlich Informationsmaterial für zuhause. Mit großem Applaus von Seiten der Zuhörer und einem Blumenpräsent bedankte sich die Vorstandschaft bei Fr. Abramowski. Vorstand Steiger erinnerte die Anwesenden an den Vortrag „Was tut der VdK für seine Mitglieder“ der am 19. Juni im Pfarrheim Wörth stattfindet. Beginn 14:00 Uhr.
