Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nach den wiederholten Aussagen, dass bei mir im Hinblick auf Entscheidungen in der Kommunalpolitik das Parteibuch zu sehr im Vordergrund stehe, möchte ich einiges geraderücken.
Eine Kommunalwahl ist in erster Linie eine Persönlichkeitswahl. Sie konnten sich in den letzten sechs Jahren selbst ein Bild von den Personen machen, die im Gemeinderat vertreten sind.
Das Parteibuch hat mit den Projekten, die ich in der Gemeinde angestoßen habe, nichts zu tun. Sie sind deswegen durchgeführt worden, weil sie für die Gemeinde notwendig waren, wie z.B. der Bau des Haus für Kinder II oder die Sanierung der Kläranlage. Dafür gibt es keine Blaupausen oder gar Vorgaben übergeordneter Verbände. Bei der Suche nach Fördertöpfen ist jedoch tatsächlich mein Netzwerk hilfreich gewesen.
Bei sämtlichen Entscheidungen im Gemeinderat durfte sich jedes unserer Gemeinderatsmitglieder frei entscheiden, die CSU hat keinen Fraktionszwang ausgeübt. Im übrigen kann jede Gruppierung in einem Gremium Fraktionen bilden, das ist nicht allein Parteien möglich.
Und ja, als langjähriges Mitglied der CSU folge ich nicht dem Beispiel anderer, meiner Partei, mit der ich bislang angetreten bin, den Rücken zu kehren, weil es in der Kommunalpolitik angeblich keine Parteien brauche. Spätestens auf Kreisebene ist die Anbindung wichtig.
Was es auf Gemeindeebene braucht, sind engagierte Frauen und Männer, die das große Ganze im Blick haben und bereit sind, Entscheidungen zu treffen, die den Bürgerinnen und Bürgern die Wahrheit sagen, auch wenn diese unangenehm ist.
Die Prognosen sagen, dass die finanzielle Situation für alle Kommunen in den nächsten Jahren schwierig werden wird. Daher mache ich Ihnen aktuell auch keine Versprechungen über zusätzliche freiwillige Leistungen.
Was ich Ihnen jedoch verspreche ist, dass ich weiterhin mit aller Kraft und mit Herzblut für unsere gemeinsame Heimat und für Sie eintreten werde. Meine Tür steht weiterhin für alle offen und Sie können mich weiterhin jederzeit ansprechen.
ihre Bürgermeisterin
Barbara Haimerl
