„Der alte Heizölerdtank muss weg! Im Frühjahr rollen hier die Bagger für die naturnahe Umgestaltung des Schulhofes“, stellte Frau Dr. Ehrlich im Sommer 2025 fest. Vor diesem Hintergrund musste kurzfristig die Baufeldfreimachung, konkret die fach- und sachgerechte Entsorgung des Heizölerdtanks, sichergestellt werden. Die Projektierung, Ausschreibung und Betreuung der Entsorgungsmaßnahme erfolgte durch das Sachgebiet Stadtentwicklung in enger Abstimmung mit den Kolleginnen und Kollegen des Gebäudemanagements, des Bauhofs, sowie dem Umweltamt des Kreises Düren.
Ziel der Maßnahme war der vollständige Rückbau und die ordnungsgemäße Entsorgung eines in den frühen 1960er-Jahren unterirdisch verbauten Heizölerdtanks mit einem Fassungsvermögen von 25.000 Litern. Der Tank befand sich unter einem Betondeckel und war in einen rund 30 cm starken Betonsarkophag eingefasst. Sowohl der komplette Betonkörper als auch der Heizölerdtank aus Stahl wurden nun gemäß den geltenden gesetzlichen Richtlinien und Verordnungen vollständig zurückgebaut und entsorgt.
Die durch die Demontage entstandene Baugrube wurde anschließend ordnungsgemäß mit Bergkies verfüllt. „Die Schnittstelle zwischen dem ausführenden Entsorgungsunternehmen aus Merzenich, dem beauftragten Sachverständigen und dem Kreis Düren hat reibungslos funktioniert, sodass die gesamte Maßnahme innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens und Budgets abgewickelt werden konnte“, lobte der für die Ausführung verantwortliche Mitarbeiter der Stadt Nideggen, Kai-Uwe Ustorf. Als Ersatz für den ehemaligen 25.000-Liter-Heizöltank wurden zwei neue dezentrale Ersatztanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils ca. 5.000 Litern installiert. Diese wurden genehmigungsrechtlich durch ein Sachverständigenbüro freigegeben.
Zukünftig entsteht hier nun auf einer Fläche von ca. 5.300 m² ein naturnaher Schulhof, der dem Gesamtkonzept der Schule und der Stadt gerecht und wesentlich mehr sein wird als nur ein Schulhof. Die Maßnahme wird mit einem Gesamtvolumen von 820.000 € umgesetzt. Der Start der Umbaumaßnahmen ist für Januar 2026 vorgesehen.
