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Traumtor entscheidet umkämpftes Derby - SG Regental – DJK Beucherling 2:1 (0:0)
Pressevertreterin: Angelika Handl
08.09.2026, 13:30


Text: Kristina Groß


Beucherling

 


Vor rund 400 Zuschauern und damit vor vollem Haus entwickelte sich am Sonntag beim Derby zwischen der SG Regental und der DJK Beucherling eine kampfbetonte, aber stets fair geführte Partie. Am Ende behielt der Gastgeber mit 2:1 die Oberhand. Für die DJK war es eine bittere Niederlage, denn ein Punktgewinn wäre durchaus möglich gewesen. Die Beucherlinger waren auf einen spielstarken Gegner eingestellt und gingen entsprechend mit einer klaren taktischen Marschroute in die Begegnung. Defensiv sollte kompakt gestanden und dem Gastgeber durchaus der Ball überlassen werden. Erst ab der Mittellinie wollte die DJK den Gegner unter Druck setzen und nach Ballgewinnen mit schnellem Umschaltspiel über die flinken Außenspieler für Gefahr sorgen. Dieser Plan ging in der ersten Halbzeit weitgehend auf. Beide Mannschaften kamen zwar zu einigen Eckbällen, doch die Abwehrreihen standen sicher und ließen kaum zwingende Möglichkeiten zu. So ging es nach einer intensiven und von vielen Zweikämpfen geprägten ersten Hälfte torlos mit 0:0 in die Kabinen. Für die DJK war die Marschroute auch nach dem Seitenwechsel klar: diszipliniert weiterspielen und vor allem kein Gegentor kassieren. In der 55. Minute geriet dieser Plan jedoch ins Wanken. Nach einer Unachtsamkeit in der Beucherlinger Defensive traf Regental-Mittelstürmer Tobias Hierl per Kopf zur 1:0-Führung. Die DJK ließ sich davon allerdings nicht aus dem Konzept bringen und hielt an ihrer taktischen Ausrichtung fest. Nur sechs Minuten später wurden die Beucherlinger dafür belohnt. Nach einer Ecke war Korbinian Brummer zur Stelle und erzielte den 1:1-Ausgleich. In der Schlussphase blieb die Partie offen. Dann folgte in der 82. Minute der entscheidende Moment: Tobias Hierl legte für Philipp Pfeifer auf, der mit einem Distanzschuss unhaltbar ins Kreuzeck traf. Ein sehenswerter Treffer zum 2:1 für die SG Regental, dem die DJK in der verbleibenden Spielzeit nichts mehr entgegensetzen konnte. „Eine bittere Niederlage, weil aufgrund des Spielverlaufs ein Unentschieden drin gewesen wäre“, resümierte DJK-Trainer Thomas Weinfurtner. Kämpferisch, diszipliniert und mit der nötigen Laufbereitschaft habe seine junge Mannschaft alles in die Waagschale geworfen. „Ein Punkt wäre schon verdient gewesen.“ Trotz der Enttäuschung richtet sich der Blick bei der DJK nun nach vorne. Die Beucherlinger haben sich beim Nachbarn keineswegs blamiert und wissen zugleich, dass die SG Regental aktuell fußballerisch die Nase vorne hat. Nun gilt es, den Kopf nicht hängen zu lassen und in den kommenden Spielen wieder fleißig Punkte zu sammeln. 


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