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„Landfrauen machen Schule“ 2026: Ernährungsbildung mit dem Bauernverband an der Sebastian-Franck-Grundschule
Sebastian-Franck-Grundschule
06.07.2026, 15:46
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Mit dem Besuch der Klassen 1a und 1b der Sebastian-Franck-Grundschule Donauwörth-Parkstadt auf dem Bauernhof der Familie Frey (Bauernhansenschwaige) fand das Projekt „Landfrauen machen Schule“ in diesem Jahr seinen erfolgreichen Abschluss.
Insgesamt konnten 177 Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Jahrgangsstufe erleben, was gesunde Ernährung bedeutet und woher unsere Lebensmittel kommen. Der Kreisverband Donau-Ries des Bayerischen Bauernverbandes bietet mit Unterstützung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus jedes Jahr einer Schule im Landkreis die Möglichkeit, an diesem praxisnahen Ernährungsbildungsprojekt teilzunehmen.
Die Kinder begaben sich auf eine spannende Entdeckungsreise rund um verschiedene Lebensmittel. Im Mittelpunkt standen in diesem Jahr die Themen Milch in der 1. Klasse, Kartoffeln in der 2. Klasse, Getreide in der 3. Klasse sowie Fleisch in der 4. Klasse. Zunächst vermittelte die Ernährungsfachfrau Andrea Mayr den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtseinheiten an der Schule Wissen über gesunde Ernährung. Kindgerechte Hintergrundinformationen wurden dabei mit praktischen Zubereitungsaktionen verbunden. Die verwendeten Rezepte lassen sich auch zuhause leicht nachkochen und fördern so eine nachhaltige Auseinandersetzung mit gesunder Ernährung.
Im zweiten Teil des Projekts ging es zum Erleben und Begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes – direkt auf die landwirtschaftlichen Betriebe. Dort gestalteten die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter gemeinsam mit ihren Familien abwechslungsreiche Lerneinheiten. Die Kinder erhielten spannende Einblicke in die Landwirtschaft und lernten den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren und Pflanzen kennen.
Dabei wurde deutlich, dass viele unserer Grundnahrungsmittel direkt vor unserer Haustür wachsen beziehungsweise durch die Haltung von Tieren veredelt und als Lebensmittel nutzbar werden. So erfuhren die Kinder beispielsweise, wie aus Gras über die Tierhaltung wertvolle Lebensmittel wie Milch entstehen können. Darüber hinaus lernten die Schülerinnen und Schüler, dass die heimischen Landwirte und Landwirtinnen mit ihrem täglichen Einsatz die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen Nahrungsmitteln sicherstellen – in hoher Qualität und mit kurzen Transportwegen.
Ein herzlicher Dank gilt dem Bayerischen Bauernverband, der unseren Schülerinnen und Schülern dieses tolle Projekt ermöglicht hat. Außerdem danken wir Ernährungsfachfrau Andrea Mayr für die fachkundige und abwechslungsreiche Gestaltung der Unterrichtseinheiten und den beteiligten landwirtschaftlichen Betrieben – Familie Frey, Familie Kessler, Familie Anzenhofer-Sandner und Familie Ost. Durch ihr großes Engagement und die Bereitschaft, ihre Höfe für die Schülerinnen und Schüler zu öffnen, konnten die Kinder die Entstehung unserer Lebensmittel unmittelbar erleben und mit allen Sinnen entdecken. 
„Landfrauen machen Schule“ leistet einen wertvollen Beitrag zur Ernährungsbildung und stärkt das Verständnis für die heimische Landwirtschaft. 


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