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Seniorenbeirat informiert über Diabetes – Fachvortrag stößt auf großes Interesse
Seniorenbeirat
23.01.2026, 13:19
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Der Seniorenbeirat Kürnach hat im Januar zu einer Informationsveranstaltung über Diabetes eingeladen – und stieß damit auf große Resonanz. Als Referent war der Apotheker Michael Dickmeis gewonnen worden, der den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern im vollbesetzten Rathaus einen fundierten Einblick in die Stoffwechselerkrankung gab.

Dickmeis erläuterte, wie Typ2Diabetes entsteht: Die Körperzellen reagieren zunehmend unempfindlich auf das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin, wodurch der Zuckerstoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät. Diese Form, häufig als „Altersdiabetes“ bezeichnet, tritt vor allem im höheren Lebensalter auf. Der Apotheker betonte, dass die Erkrankung heute gut behandelbar sei – mit Tabletten, Insulin oder einer Kombination beider Therapieformen. Da Symptome oft erst spät auftreten, sei eine regelmäßige Kontrolle beim Hausarzt entscheidend, um Folgeschäden an Herz, Nieren, Augen oder Nerven zu vermeiden.

Besonderes Gewicht legte Dickmeis auf die Rolle des eigenen Lebensstils. Eine ausgewogene Ernährung, Gewichtsreduktion und regelmäßige Bewegung könnten den Krankheitsverlauf deutlich positiv beeinflussen und Betroffenen ein aktives Leben ermöglichen.

Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Anwesenden die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die der Referent kompetent und verständlich beantwortete. Zum Abschluss dankte der Sprecher des Seniorenbeirats Herrn Dickmeis für seinen engagierten Beitrag und überreichte ihm ein Präsent.

Für den Seniorenbeirat

Christa Dorsch


Beschreibung

Senior*innenbeirat Kürnach tritt für die Interessen von Menschen über 60 in Gesellschaft und Politik ein. Er hat das Ziel, die gesellschaftliche Teilhabe der älteren Kürnacher Bürgerinnen und Bürger zu stärken und zu sichern sowie dazu beizutragen, dass Schwierigkeiten, die durch das Alter entstehen, verhütet, überwunden oder gemildert werden. Zu den Aufgaben des Senior*innenbeirats gehört es auch, die kommunalen Behörden und die Öffentlichkeit auf die Anliegen der älteren Generation aufmerksam zu machen und an Lösungen und Verbesserungen aktiv mitzuarbeiten.