Der Streuobstanbau ist in Bayern über Jahrhunderte entstanden. Er hat höchste Bedeutung für die Kulturlandschaft und Biodiversität. Im Rahmen des Förderprogramms "Streuobst für alle!" des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung. Landwirtschaft, Forsten und Tourismus sollen Streuobstwiesen erhalten und bis zum Jahre 2035 zusätzlich eine Million Streuobstbäume neu gepflanzt werden.
Der Landkreis Bamberg, das ALE Oberfranken und der Landschaftspflegeverband haben daher die gemeinsame Aktion "100 für 36" ins Leben gerufen. Dadurch sollen 100 neue Streuobstbäume für jede der 36 Landkreisgemeinden, folglich 3.600 Bäume im Herbst diesen Jahres gepflanzt und gefördert werden. Teilnehmen können Privatpersonen, Vereine, Verbände und die Gemeinde. Die Teilnahme am Programm verpflichtet den Baum mindestens fünf Jahre lang zu pflegen. Gerne kann hierfür auch der Kontakt für einen Obstbaum-Schnittkurs für Jungbäume im nächsten Frühjahr vermittelt werden.
Gefördert werden hochstämmige Streuobstbäume mit bis zu 45 Euro je Baum. Förderfähig sind Kernobst (Apfel und Birne) und Steinobst (Pflaume und Kirsche) sowie Walnuss, Quitte, Maulbeere, Esskastanie und Wildobstarten wie Vogelkirsche, Holz-Apfel, Wild-Birne, Eberesche, Speierling, Elsbeere und Mispel.
Für die Beratung und Auswahl der Bäume wird eigens eine Internetplattform bereitgestellt. Der Link hierzu wird Ihnen nach Veröffentlichung mitgeteilt. Die Bestellung, die Ausgabe der Bäume und die Abwicklung der Förderung erfolgt über die Gemeinde.
Ansprechpartner hierfür bei der Gemeinde Frensdorf ist:
Frau Sabine Nagel
Telefon: 09502 9449-28. E-Mail: sabine.nagel@frensdorf.de
