Gestern fand die Mitgliederversammlung des Goldbach Museum e.V. im Bürgersaal des Museums statt. Der erste Vorsitzende Ludwig Kunert konnte zahlreiche Teilnehmer willkommen heißen.
Nach der Begrüßung stellte Günther Wimmer den Kassenbericht vor. Dabei wurde deutlich, dass sich der Kassenstand im Jahr 2025 verbessert hat. Auch der Verein konnte sich über zehn Neueintritte freuen. Kassenprüfer Hermann Kunert bestätigte eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig von der Versammlung beschlossen.
Im Jahresrückblick berichtete Ludwig Kunert über die zahlreichen Veranstaltungen und Führungen seit der Neueröffnung des Museums in den sanierten Räumlichkeiten des Stiegler-Bauernhofs. Besonders erfreulich waren der Besuch von Vorschulkindern sowie das Ferienprogramm im August. Ein Höhepunkt war die Verleihung des Bayerischen Museumspreises, bei dem sich das Museum unter rund sechzig Mitbewerbern durchsetzen konnte.
Für die kommenden Monate stehen weiterhin zahlreiche Aufgaben an. Neben dem laufenden Museumsbetrieb sind insbesondere die Neugestaltung des Depots sowie die Fortführung der Digitalisierung von Objekten, Fotos und des „Ergoldsbacher Anzeigers“ geplant. Hierfür werden weiterhin engagierte Helfer gesucht.
Im Ausblick wurde auf den Vereinsausflug am 16. Mai zum Stadtmuseum Burghausen hingewiesen, das ebenfalls mit dem Bayerischen Museumspreis in der Kategorie der hauptamtlich geführten Museen ausgezeichnet wurde. Auch das Motto des diesjährigen Ferienprogramms steht bereits fest: „Arbeiten wie früher – Leder und Papier“.
Unter dem Punkt „Wünsche und Anträge“ bedankte sich Heimatpfleger Helmut Siegl für das große Engagement des Vereins und sprach sich für eine konsequente Weiterführung der Digitalisierungsmaßnahmen aus.
