Das Freibad bleibt aufgrund der umfassenden Bauarbeiten in der Saison 2026 komplett geschlossen. Die Stadt Erbendorf investiert rund 950.000 Euro in die Sanierung der Schwimmbecken, insbesondere auch, um die bisherigen enormen Wasserverluste zu beheben.
Die lang geplante Sanierung des städtischen Freibads hat offiziell begonnen. Wie Bürgermeister Bernhard Schmidt informiert, laufen die Bauarbeiten bereits auf Hochtouren, um die Freizeiteinrichtung zukunftsfähig aufzustellen und ein gravierendes Problem der Vergangenheit zu lösen.
Hauptziel der Sanierungsmaßnahme ist es, den enormen Wasserverlust der vergangenen Jahre dauerhaft zu stoppen. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf die Sanierung der Beckenköpfe. Im nächsten Schritt werden die beiden Schwimmbecken komplett mit einer langlebigen Schwimmbadfolie ausgekleidet.
Zudem nutzt die Stadt die Gunst der Stunde für ein wichtiges sozialpolitisches Anliegen: Im Zuge der Arbeiten wird ein neuer, behindertengerechter Eingangsbereich erstellt, um das Bad künftig barrierefrei zugänglich zu machen.
Die Weichen für das Großprojekt wurden bereits in der Stadtratssitzung vom 30. April gestellt. Dabei wurden die Gewerke vergeben. Die Baumeisterarbeiten übernimmt das Bauunternehmen Käß-Bau aus Windischeschenbach und die Folienauskleidung die Firma Pool&Wellness Ettl GmbH aus Steinach.
Zum Schluss ein wichtiger Hinweis für alle Badegäste: Aufgrund des enormen Umfangs der Baumaßnahmen muss das Freibad im Jahr 2026 für den Badebetrieb komplett geschlossen bleiben. Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Stammgäste um Verständnis. Die Investition stellt sicher, dass das Bad in den kommenden Jahren wieder ein Anziehungsmagnet und barrierefrei zur Verfügung steht.
Übrigens, das Beachvolleyballfeld und Tischtennis sollen, soweit es mit dem Bauablauf vereinbar ist, in den nächsten Wochen geöffnet werden. Nähere Informationen werden noch bekannt gegeben.
