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Protokoll der Gemeinderatssitzung am 24.02.2026
Gemeinde Eußenheim - Bürgermeister
18.03.2026, 15:05

Erster Bürgermeister Achim Höfling eröffnete am 24.02.2026 um 19:30 Uhr die 3. Sitzung des Gemeinderates, begrüßte alle Anwesenden, stellte die ordnungsgemäße Ladung und Beschlussfähigkeit des Gemeinderates fest. Die Tagesordnung (öffentlicher und nichtöffentlicher Sitzungsteil) wurde einstimmig angenommen. Die Gemeinderatssitzung endete mit einem nichtöffentlichen Sitzungsteil.

 

Anwesende Gemeinderäte und Ortssprecher:

Achim Höfling, Sabine Adelmann, Markus Bähr, Mathias Binner, Nico Harde, Peter Heun, Florian Hoßmann, Ludwig Keller, Susanne Keller, Holger König, Daniel Lambrecht, Thomas Reitz, Juliane Scheuner, Martina Utsch, Klaus Weidner, Marco Zankl, Georg Niklaus

 

Entschuldigte Personen:

Thomas Obert, Michael Sauer

 

1     Anerkennung der Niederschrift der Gemeinderatssitzung vom 03.02.2026

 

Dem Gemeinderat wurde die Niederschrift der Gemeinderatsitzung vom 03.02.2026 zur Kenntnisnahme freigegeben. Dritte Bürgermeisterin Susanne Keller wünscht eine Ergänzung zu ihrer Aussage zu Tagesordnungspunkt 5. Die Aussage wurde eingefügt. Ansonsten ist der Gemeinderat mit der Niederschrift einverstanden.

                                                             

 

2     Beratung und Beschluss über den Abbruch des Förderverfahrens 'Gigabitrichtlinie 2.0'

 

In der Sitzung am 16.12.2025 beriet der Gemeinderat über den Abbruch des Förderverfahrens „Gigabitrichtlinie 2.0“. Über dieses Verfahren sollte eigentlich der Glasfaserausbau in Eußenheim durchgeführt werden. Allerdings waren nur 45 Adressen förderfähig und die Ausschreibung ergab Kosten von 826.000 €, von denen die Gemeinde 10 %, also 82.600 €, tragen müsste. Die Hoffnung, dass der Anbieter auf eigene Kosten auch die anderen Häuser in Eußenheim anschließt, hat sich trotz zweier Verhandlungsrunden nicht erfüllt.

In der Sitzung am 16.12.25 ging der Gemeinderat davon aus, dass die 45 Adressen alle gewerblich genutzt werden und entschied, die Unternehmer anzuschreiben, um herauszufinden, ob sie einen Teil der Anschlusskosten tragen würden. Nun hat sich herausgestellt, dass es sich bei den 45 förderfähige Adressen nicht um Gewerbe handelt, sondern lediglich um die Adressen, an denen Vodafone keinen Internetanschluss über ihr Kabelnetz anbietet. Dabei handelt es sich um:

- Sondergebäude (Kirche, Kapelle, ehemaliges FFW-Haus, Sägewerk)

- unbebaute Baugrundstücke

- Anwesen im Außenbereich (ehem. Voll-Bauernhof, SVE, Kläranlage)

- Anwesen, die fälschlicherweise nicht von Vodafone gemeldet wurden

Der Gemeinderat ist sich einig, dass es ein schlechter Einsatz knapper gemeindlicher Ressourcen wäre, ausgerechnet diese Grundstücke für 82.600 € ans Glasfasernetz anzuschließen. Ein Schreiben an die Eigentümer erscheint ebenfalls nicht mehr als zielführend. Bürgermeister Achim Höfling schlug daraufhin vor, das Verfahren zur Gigabitrichtlinie 2.0 zu beenden und auf ein besseres Programm zu warten.

Tatsächlich ist an den meisten Häusern in Eußenheim bereits jetzt über den Anbieter Vodafone Breitband-Internet verfügbar. Vodafone hat das ehemalige Kabelfernsehen-Netz der damaligen Post gekauft

und bietet über dieses in Eußenheim Breitband mit 1.000 Mbit an. Wer früher Kabelfernsehen hatte, bei dem liegt das entsprechende Kabel bereits im Haus. Die Verfügbarkeit für den einzelnen Haushalt kann online unter dem Suchbegriff „Vodafone Verfügbarkeitscheck“ oder per Telefon bei der für Eußenheim zuständigen Kundenberaterin angefragt werden. Die Telefonnummer sowie der Name der Ansprechpartnerin ist im Rathaus bekannt und kann dort erfragt werden.

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt dafür aus wirtschaftlichen Gründen das Förderverfahren zur Gigabitrichtlinie 2.0 ohne Vergabe zu beenden.

 

Einstimmig beschlossen              Ja 16  Nein 0 

 

 

3     Beratung und Beschluss über die Senkung des Brennholzpreises für 2026

 

In der Sitzung am 11.11.2025 wurden die Brennholzpreise für diese Saison auf 75 €/fm für Hartholz und 60 €/fm für Weichholz festgelegt. In der Zwischenzeit gab es auf dem Industriehartholzmarkt (v.a. für die Buche) einen deutlichen Preisrückgang auf ca. 65 €/fm.

Aus diesem Grund schlägt Förster Ralf Schmidl vor, auch für die Brennholzkunden der Gemeinde die Preise für Hartholz auf 65 € zu senken. Die Stadt Karlstadt hat ihre Brennholzpreis bereits gesenkt (von 75 auf 69 €), ebenso die Bayerischen Staatsforsten (von 90 auf 75 €), in der Stadt Arnstein ist eine Senkung angedacht (z.Z. 85 €). Der Weichholzsektor ist vom Preisrückgang nicht so stark betroffen, deshalb schlägt Ralf Schmidl hier eine geringere Senkung auf 55 €/fm vor.

Gemeinderat Daniel Lambrecht erkundigte sich, ob sich der Preis für stehendes Holz auch ändert. Dies ist nicht geplant, der Preis für stehendes Losholz bleibt bei 20 €/fm. Gemeinderat Thomas Reitz plädiert für die Preissenkung. Er ist der Meinung, man solle sich an den anderen Kommunen orientieren.

Bürgermeister Achim Höfling informierte das Gremium außerdem über die nächste Brennholzversteigerung, die am 07.03.2026 in Bühler, Eußenheim/Aschfeld und Münster stattfinden wird.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat stimmt dafür die Brennholzpreise für den Rest der Saison auf 65 €/fm für Hartholz und 55 €/fm für Weichholz festzusetzen.

 

Einstimmig beschlossen              Ja 16  Nein 0 

 

 

4     Haushaltsberatungen 2026

 

Kämmerin Petra Möhres erstellte je einen Entwurf für den Verwaltungshaushalt, der laufende Einnahmen und Ausgaben enthält, und den Vermögenshaushalt, der alle Investitionen beinhaltet.

Der Entwurf des Verwaltungshaushalt 2026 weist zum größten Teil die gleichen Einzelpositionen mit den gleichen Summen wie im Vorjahr aus.

Deutliche Mehrkosten ergeben sich bei diesen Positionen:

1.  Kreisumlage                                                   - 375.000 Euro

2.  Personalkosten                                               - 65.000 Euro

 

Deutliche Mehreinnahmen ergeben sich bei diesen Positionen:

1.  Einkommensteuer                                          + 80.000 Euro

2.  CO2 Zertifikate                                             + 330.000 Euro

3.  EEG: §6-Umlage, Pacht, Wegenutzung     + 70.000 Euro

Der Entwurf des Vermögenshaushaltes 2026 ging den Gemeinderäten vorab zu, damit fundiert beraten werden kann. Im Entwurf sind die bereits vom Gemeinderat beschlossenen und beauftragten Investitionen und Baumaßnahmen fest eingeplant, die hier aufgeführt sind. Die Beträge geben die Belastung für das Jahr 2026 nach Abzug erwarteter Förderungen an:

Sanierung Aschbachbrücke

100.000 €

SVA: Sanierung Halle (Rest)

  89.000 €

TV-Befahrung Kanäle Eußenheim (Rest)

  37.000 €

TV-Befahrung Kanäle Obersfeld (Rest)

  45.000 €

Mähausleger

  58.000 €

Glasfaserausbau Aschfeld (Rest)

  50.000 €

Ertüchtigung Fahrradweg an Kläranlage

  30.800 €

Straßenlampen HU/BÜ

  25.000 €

Anbau FFW-Haus Bühler

  16.000 €

Sirenen: neue Funkempfänger

    2.800 €

Sirenen: neue Sirene am Bauhof

  15.400 €

Bushäuschen Münster

   7.000 €

Austausch Telefonanlage Rathaus

 10.000 €

Austausch Telefonanlage Mittelschule

 10.000 €

digitales Infoterminal Rathaus

 11.600 €

ILE-Projekt „Werntal erleben“

 10.500 €

Schulsportausstattung Bachgrundhalle

   5.000 €

 

Zusammen mit weiteren kleineren Beträgen ergibt sich dieser Gesamtumfang des Vermögenshaushaltes 2026:

fixe Ausgaben

1.403.000 €

Einnahmen

1.805.000 €

zur freien Verfügung

402.000 €

 

Für die nächsten drei Haushaltsjahre erwartete die Gemeinde folgende Überschüsse zur freien Verfügung:

2027

918.600 €

2028

1.092.700 €

2029

1.053.500 €

 

In einer ausführlichen Diskussion erörterte der Gemeinderat wünschenswerte Maßnahmen.

Folgende Investitionen wurden diskutiert, aber vorerst auf die Zukunft verschoben:

 

Großprojekte:

 

Dorfplatz Obersfeld (Planung)

20.000 €

Umgestaltung Gasthaus Linde (Planung)

20.000 €

Wasserspielplatz Hundsbach (Planung)

53.000 €

 

Friedhöfe:

 

Pflegeloser Bereich in Münster

10.000 €

Pflegeloser Bereich in Hundsbach

10.000 €

 

Baumaßnahmen:

 

Alte Schule Obersfeld: Heizungsanlage

30.000 €

barrierefreier Umbau: eine Bushaltestelle

90.000 €

 

Feuerwehren:

 

Dach FFW-Haus Obersfeld

55.000 €

 

Bauhof/Wald/Rathaus:

 

Fahrzeug austauschen

15.000 €

Holzhäcksler

22.000 €

Digitales Dokumentenmanagementsystem

30.000 €

 

Kanalisation/Kläranlage

 

Anschluss Regenwasserkanal Dohle (Planung)

20.000 €

 

 

Diese Investitionen wurden für das Haushaltsjahr 2026 ausgewählt:

Planung neuer Bauhof

30.000 €

Pflastern Friedhof Aschfeld

18.000 €

Pflegelose Bereiche Friedhof Eußenheim

30.000 €

Bauplätze am Blassenpfad erschließen (Planung)

20.000 €

Straßenlampen am Hintern Hof

20.000 €

Sanierung des Wegs oberhalb des Kindergartens Obersfeld

10.000 €

Mannschaftsbus FFW Eußenheim

30.000 €

neuer Boden FFW-Haus Eußenheim

10.000 €

Salzstreuer für Winterdienst

10.000 €

Drohne für Forst

8.000 €

Leasing Caddy für Forst

3.600 €

Brunnwiesenweg neue Leitungen (Planung)

30.000 €

Ertüchtigung Kläranlage (Planung & Teilausführung)

95.000 €

Regenüberlaufbecken Hundsbach: neue Steuerung

23.700 €

Kläranlage: neue Steuerung

35.000 €

Einstellung Hausmeister für Grundschule/Liegenschaften

9.000 €

Spielgeräte für Spielplätze

20.000 €

 

Gesamt

 

 

402.000 €

 

 

 

5     Informationen aus der Verwaltung

 

Bürgerbeteiligung an PV-Anlage

Vom 01.03.2026 bis zum 14.03.2026 besteht für die Bürgerinnen und Bürger von Eußenheim die Möglichkeit in die neue PV-Anlage bei Aschfeld zu investieren. Es handelt sich um ein Nachrangdarlehen mit einer Verzinsung von 5 %. Eine Beteiligung mit 250 bis 25.000 Euro ist über die   Crowdinvesting-Plattform VR-Crowd möglich. Das Investitionsvolumen ist auf 300.000 Euro begrenzt und steht nach dem 14.03.2026 auch Investoren außerhalb der Gemeinde Eußenheim zur Verfügung.

 

Fulda-Main-Strom-Leitung

Die Bundesnetzagentur erließ am 16.02.2026 eine Veränderungssperre für einen etwa 200 Meter breiten und 1500 Meter langen Streifen im Bereich der bestehenden Windräder bei Aschfeld. Dadurch dürfen dort in den nächsten fünf Jahren keine baulichen Anlagen entstehen, „die einer Verwirklichung der Stromleitung entgegenstehen“. Das betrifft möglicherweise den geplanten Neubau von Windrädern in diesem Bereich.

 

Anbau FFW-Haus Bühler

Für den Anbau des im letzten Jahr erworbenen Mannschaftsbusses wird zur Zeit der Bauantrag vorbereitet. Die Angebote für die vier Gewerke belaufen sich auf 109.100 Euro. Hiervon ist die Eigenleistung abzuziehen. Die FFW Bühler kam auf die Gemeinde mit dem Vorschlag zu, zusätzlich zum Anbau ein Vordach anzubringen. 

Der Bürgermeister bat den 2. Vorstand der FFW Bühler, Sebastian Reuter, um eine kurze Stellungnahme. Die Mitglieder der FFW Bühler würden das Vordach auf jeden Fall anbauen. Falls die Gemeinde die Kosten nicht übernehmen sollte, übernimmt die Feuerwehr die Kosten selber. Weiterhin planen die Mitglieder den Giebel des Feuerwehrhauses zurückzubauen und in Eigenleistung zu verputzen. Durch diese Maßnahme und den Anbau entfällt der bereits vom Gemeinderat bewilligte Austausch der Fenster an der Frontseite des Gebäudes, der rund 30.000 € gekostet hätte. Die Förderung für den Anbau beläuft sich auf 63.000 Euro. Herr Reuter sicherte der Gemeinde umfangreiche Eigenleistung der Feuerwehrleute aus Bühler zu.

 

Gasthaus Linde

Es wurde festgestellt, dass die Hauswand der Nord/Ostseite sehr feucht ist. Im ersten Stock steht bereits eine Wasserlache am Boden. Nach einer ersten Einschätzung des Bauhofs drang das Wasser offensichtlich aus einer Kehle an einem ehemaligen Anbau ein, möglicherweise als die Schneemassen auf dem Dach schmolzen. Der Bürgermeister fragte das Gremium, ob eine Fachfirma beauftragt werden soll oder ob man erstmal nur lüften und beobachten solle. Zweiter Bürgermeister Markus Bähr würde gleich eine Fachfirma für eine Bestandsaufnahme beauftragen. Je nach Ergebnis könne man dann abwägen.

 

Kläranlage

In den letzten zwei Wochen wurde ein hoher Schlammabtrieb aus der Kläranlage in den Schönungsteich beobachtet. Grund ist, dass durch die Schneeschmelze viel kaltes und salzhaltiges Wasser in die Kläranlage geflossen sei. Gemeinderat Daniel Lambrecht erkundigte sich, ob eine Analyse vom Schaum im Schönungsteich gemacht wurde. Das wurde vom Klärwärter bereits erledigt.

 

Grundschule Aschfeld: Wasserschaden

Nach dem Wasserschaden in der Grundschule, der am 02.01.2026 entdeckt wurde, entfeuchtet aktuell die Fa. Polygon Boden, Decken und Wände und wird im Anschluss mit den Reparaturarbeiten beginnen. Die Abrechnung erfolgt dann über die Versicherung. Der Bürgermeister zeigte Bilder der Arbeiten.

                           

 

6          Verschiedenes

 

Gemeinderat Florian Hoßmann wurde von den Eigentümerinnen der Pension Heuler angesprochen, dass der geschotterte Weg vom Spielplatz zur Pension Heuler wieder ertüchtigt werden müsse. Durch die starke Beanspruchung des Weges durch die Gäste sind wiederholt große Schlaglöcher entstanden. Bürgermeister Achim Höfling informierte, dass dieser Weg zuletzt im letzten Frühjahr für rund 500 Euro durch die Gemeinde hergerichtet wurde und bereits im Herbst wieder ausgefahren war. Da der Weg nicht zwingend von der Pension gebraucht wird, da die offizielle Zufahrt über den Gebr.-Walther-Weg führt, sieht der Bürgermeister eine weitere jährliche teure Ertüchtigung des Wegs kritisch. Zweiter Bürgermeister Markus Bähr schlug vor, dass der Gemeindebauhof den kurzen geschotterten Weg zwischen dem Gebr.-Walther-Weg und dem Parkplatz der Pension Heuler aufzuspritzen könne. So sei der Parkplatz über die offizielle Straße ungehindert erreichbar. Gemeinderat Florian Hoßmann befürwortet diese Lösung, da der stark beanspruchte Weg dadurch entlastet wird. Diese Variante befürworten auch weitere Gemeinderäte.

Gemeinderat Florian Hoßmann informierte zudem über ein Gespräch mit zwei Bürgern, die mitteilten, dass viele Fahrzeuge am Ortsausgang von Eußenheim in Richtung Aschfeld zu schnell fahren. Er bat darum dort eine Geschwindigkeitsmessung durchzuführen.

Weiterhin teilte er mit, dass der Dürrhof in Eußenheim nach dem Schneefall am letzten Montag gegen 9 Uhr noch nicht geräumt und befahrbar war. Bürgermeister Achim Höfling antwortete, dass es an diesem Montag erst ab 6 Uhr zu schneien begann, ab 7 Uhr sehr intensiv. Deshalb war es dem Winterdienst trotz Einsatz aller Kräfte nicht möglich, alle Wege bis zur Hauptnutzungszeit freizuräumen. Dritte Bürgermeisterin Susanne Keller erhielt eine Beschwerde von der Feuerwehr Aschfeld, weil vor dem dortigen Feuerwehrhaus nicht vollständig geräumt worden sei. Tatsächlich wurden die Zufahrten zu allen Feuerwehrhäusern freigeräumt, aufgrund der Menge an anderen wichtigen zu räumenden Stellen wurden die Parkplätze an den Feuerwehrhäusern aber nicht vom Schnee befreit. Gemeinderat Ludwig Keller kritisierte die Erwartungshaltung, die hinter der Kritik am Winterdienst unseres Bauhofs steht. Er ist der Meinung, dass man nicht erwarten kann, dass alle Wege und Zufahrten geräumt werden, vielmehr müsse mehr Eigenverantwortung übernommen werden. Gemeinderat Daniel Lambrecht ist mit der Schneeräumung des Bauhofs zufrieden. Er ist ebenfalls der Meinung, dass man an einem solchen Schneetag auch einmal selber ran muss, auch wenn es sich um gemeindliche Flächen handelt. Er regte lediglich an, dass am Ende eines Tages mit großem Schneefall auch die Fahrradwege geräumt werden.

Dritte Bürgermeister Susanne Keller fragte, warum die Mitteilungen der Gemeinde Eußenheim nicht digital angeboten werden. Die Verwaltung wird das Mitteilungsblatt ab sofort auch auf die Homepage stellen.

Gemeinderat Ludwig Keller monierte, dass bei Korrekturwünschen im Protokoll diese zwar geändert werden, in den Mitteilungen der Gemeinde jedoch nicht korrigiert sind. Dies liegt daran, dass der Druckauftrag für die Mitteilungen bereits eine Woche vor der Gemeinderatssitzung in Auftrag gegeben werden muss. Der Bürgermeister schlug vor, die Mitteilungen der Gemeinde zukünftig eine Woche später zu veröffentlichen, damit das Protokoll bei Bedarf vorher geändert werden kann.

Ludwig Keller bat um die Aushändigung des Protokolls von einer Besprechung im Eußenheimer Friedhof am 29.01.26, an der er nicht teilnehmen konnte. Zu dieser Besprechung gibt es kein Protokoll, da lediglich festgelegt wurde, wo die nächsten Urnengräber angelegt werden. Da von den eingeladenen Eußenheimer Gemeinderäten niemand anwesend war, entschied dies Friedhofsverwalterin Ute Rüth gemeinsam mit Bürgermeister Achim Höfling.

Ludwig Keller erkundigte sich zudem, wie das Schulverwaltungsgebäude in Eußenheim, die „alte Schule“, aktuell genutzt werde. Bürgermeister Achim Höfling antwortete, dass dort weiterhin das Lehrerzimmer für die Mittelschullehrkräfte, ein Schulsekretariat, das einen Tag in der Woche besetzt ist, sowie das Büro der Konrektorin untergebracht sei.

Dritte Bürgermeisterin Susanne Keller bat darum, dass ihr ein Schlüssel für den Schaukasten in Hundsbach für die Hundsbacher Vereine ausgehändigt wird.

 

Mit Dank für die gute Mitarbeit schloss Erster Bürgermeister Achim Höfling um 22:05 Uhr den öffentlichen Sitzungsteil der 3. Sitzung des Gemeinderates. Anschließend fand ein nichtöffentlicher Sitzungsteil statt.

 

 


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