Das Museum „Flucht – Vertreibung – Ankommen“ in der Bräugasse muss seine Besuchszeiten neu strukturieren. Ab dem 1. April 2026 gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.
Das Museum Flucht-Vertreibung-Ankommen schränkt seine bisherigen Öffnungszeiten ein. Hintergrund dieser Maßnahme seien nach Aussage von Bürgermeister Johannes Reger umfassende Haushaltseinsparungen, die der Erbendorfer Stadtrat im Zuge der notwendigen Haushaltskonsolidierung beschlossen hat. Durch die Reduzierung der Öffnungszeiten sollen die laufenden Betriebs- und Personalkosten gesenkt werden, um den städtischen Etat nachhaltig zu entlasten.
Bisher war das Museum an fünf Tagen pro Woche von Mittwoch bis Sonntag für Besucher zugänglich. Ab April konzentriert sich der Betrieb auf das Wochenende. Neue Öffnungszeiten sind am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Trotz der Reduzierung der Öffnungszeiten bleibt ein wichtiges Angebot bestehen. Gruppenführungen finden wie bisher auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach vorheriger Anmeldung und Absprache statt.
Bürgermeister Johannes Reger bedauert die Einschränkungen für Individualbesucher, sieht in der Konzentration auf die besucherstarken Wochenenden jedoch einen notwendigen Schritt, um den Fortbestand des Museums unter den aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Stadt zu sichern.
