Am 19. und 20. Juni 2026 fand in der Schule der Dorf- und Landentwicklung Plankstetten die Klausurtagung des neu gewählten Gemeinderats statt. Ziel der Veranstaltung war es, gemeinsam die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde bis zum Jahr 2032 zu stellen und den Gemeinderatsmitgliedern wichtige Informationen für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit zu vermitteln. Die Tagung wurde durch das Amt für Ländliche Entwicklung begleitet und von Dr. Christian Thurmaier sowie Korbinian Fischer moderiert.
Der erste Tag stand im Zeichen der strategischen Ausrichtung der Gemeinde. Gemeinsam wurden die Ziele und Erwartungen für die laufende Wahlperiode erarbeitet und diskutiert. Erster Bürgermeister Ostermayr stellte die wesentlichen Handlungsfelder und Perspektiven der Gemeindeentwicklung bis zum Jahr 2032 vor. Darüber hinaus informierten Erster Bürgermeister Ostermayr und Gemeinderat Matthias Besl, der zugleich Mitglied der Vorstandschaft der Teilnehmergemeinschaft ist, über die laufenden und geplanten Maßnahmen der Dorferneuerung sowie deren Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Gemeinde.
Am zweiten Tag standen rechtliche, finanzielle und organisatorische Themen im Mittelpunkt. Herr Matthias Simon vom Bayerischen Gemeindetag erläuterte aktuelle Entwicklungen im Baurecht und informierte über die Möglichkeiten zur Beschleunigung von Bauvorhaben im Rahmen des sogenannten „Bau-Turbos“. Anschließend gab Geschäftsleiterin Tanja Weinberger einen Überblick über die Rechte und Pflichten der Gemeinderatsmitglieder sowie über die Grundlagen der kommunalen Zusammenarbeit.
Im Bereich Haushalt und Finanzen stellte Timona Paintner von der Kämmerei die finanzielle Situation der Gemeinde dar und zeigte die wesentlichen Herausforderungen und Perspektiven für die kommenden Jahre auf. In ihrer Funktion als Finanzvorstand des Kommunalunternehmens (OKU) berichtete sie zudem über die seit der Gründung im Jahr 2024 umgesetzten sowie die derzeit laufenden Bauprojekte und informierte über deren finanziellen und organisatorischen Rahmen.
Die Klausurtagung bot den Mitgliedern des Gemeinderats die Möglichkeit, sich intensiv mit den Zukunftsthemen der Gemeinde auseinanderzusetzen und sich zugleich mit den rechtlichen, finanziellen und organisatorischen Grundlagen ihrer Arbeit vertraut zu machen. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und für eine nachhaltige sowie zukunftsorientierte Entwicklung der Gemeinde bis zum Jahr 2032.
