Heimat Info Logo
Mein Name ist Josefine Berney - Geschichte einer jüdischen Laudenbacherin
Förderkreis ehemalige Synagoge Laudenbach e.V.
16.05.2026, 19:53
Bilder (1)
Dokumente (1)

Sonntag 14. Juni um 18.00 Uhr in der Synagoge Laudenbach

Mitglieder der Karlstadter Theatergruppe AKT und des Fördervereins Ehemalige Synagoge Laudenbach e.V. gehen mit einer dramatisierenden szenischen Lesung dem bewegenden Schicksal einer jüdischen Frau aus Laudenbach nach. Kernstück des Abends ist ein fiktives Zwiegespräch zwischen der alleinerziehenden Josefine Berney im Jahr 1938 (Eliza Zeilmann) mit einer jungen Frau der Gegenwart (Helena Diel). Berichtet wird vom gemeinsamen Alltag der jüdischen Bevölkerung und ihren christlichen Nachbarn aber auch von den Konflikten aufgrund der wachsenden Feindschaft gegen Juden. Josefine Berney berichtet von ihrer Liebe mit einem christlichen jungen Mann und von ihrer monatelangen Inhaftierung wegen „Rassenschande“. Sie gibt Zeugnis vom Mut, Durchhaltevermögen aber auch der Verzweiflung einer jüdischen Frau und ihrer Familie. Möglich wurde die authentische Lebensgeschichte von Josefine Berney durch monatelange Archiv-Recherchen von Georg Schirmer, der auch den Text verfasste. Regie führt Wolfgang Tröster. 

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 14. Juni 2026 um 18.00 Uhr in der Synagoge Laudenbach im Rahmen des Jubiläums „600 Jahre jüdisches Leben in Laudenbach“ statt. Daniela Schirmer, Bettina Röthlein und Georg Schirmer begleiten die Lesung mit musikalischen Beiträgen.

 

Der Eintritt ist frei, Spenden für die Arbeit des Förderkreises sind willkommen. Wegen der begrenzten Plätze in der Synagoge wird um Anmeldung unter 09353/1509 oder info@synagoge-laudenbach.de gebeten.

 


Bilder (4)
Beschreibung

Verein zur Erhaltung und Nutzung der Stätten der ehemaligen jüdischen Gemeinde Laudenbach.