Am Sonntagvormittag fand die gemeinsame Jugendübung der Feuerwehren Mainsbauern und Pfaffenfang statt. Die Übung war ein besonderes Erlebnis für die Jugendfeuerwehrler, denn sie hatten es mit einem realen Brand zu tun. Um halb zehn wurden beide Feuerwehren alarmiert, zum Anwesen der Familie Ströbl in Haid, zu einem Brand eines Gartenhäuschens. Unterstützt wurden die Jugendlichen von Aktiven beider Feuerwehren. Nach der Ankunft am Einsatzort, wurde erst einmal gemeinsam die Lage erkundet und dann erfolgte der gemeinsame Aufbau der Leitung vom Hydranten über die Pumpe bis zum Verteiler. Auch der Abbau erfolgte dann wieder gemeinsam. Kreisbrandmeister Michael Klinger war auch gekommen, um sich die Übung anzusehen. Zum Abschluss der Gemeinschaftsübung traf man sich im Feuerwehrgerätehaus in Pfaffenfang, wo gemeinsam zu Mittag gegessen wurde. Der Pfaffenfang Jugendwart Dominik Bräu freute sich, dass so viele Jugendliche dabei waren und man mit der Nachbarwehr zusammengearbeitet habe. Örtlich sei die FF Mainsbauern am nächsten. Auch wenn zwischen den beiden Feuerwehren eine Gemeinde- und eine Landkreisgrenze verläuft. Man habe den Eindruck eines realen Brandes bekommen, so Bräu. Er betonte die gute Zusammenarbeit zwischen den Jugendfeuerwehren. Kommandant Johannes Vogl dankte den Jugendwarten, die alles organisiert hatten und ihre Zeit investiert haben. Er hoffe, dass die Jugendlichen auch weiterhin zu den Übungen kommen. Sein Dank galt auch der Familie Ströbl, die den Übungsort zur Verfügung gestellt hatte. Der Mainsbauerner Jugendwart Alexander Eichinger dankte der FF Pfaffenfang für die Einladung. Man habe bereits früher gemeinsam geübt, heute sei eine Top-Übung gewesen. Ein richtiger Brand, sei mal etwas anderes. Der gemeinsame Löschaufbau habe sehr gut funktioniert.
