Ein weiß-blauer Bilderbuchhimmel empfing die Mitglieder des AWO-Ortsverbandes bei ihrem Ausflug ins bayerische Voralpenland. Als erstes Ziel steuerte die Gruppe unter Führung der beiden Vorsitzenden Reinhard Peter und Olga Wesselsky die Stadt Rosenheim an. Nach einer kurzen Stadtrundfahrt stand auf Wunsch der zahlreichen Damen ein bekanntes Schuh-Outletcenter auf dem Programm. Dann ging es zum Mittagessen an den Simsee, zum bekannten Gasthof „Zum Seewirt“. Nach dem Essen genossen die Teilnehmer noch einen kleinen Spaziergang am Seeufer, auf dem sich angesichts des kräftigen Windes zahlreiche Segelboote ein Stelldichein gaben. Den Höhepunkt des Vereinsausfluges bildete der Besuch des ehemaligen Klosters Seon in der Nähe des Chiemsees.
Bei der Führung durch den Komplex erfuhren die Tegernheimer, dass das Kloster um 1000 n. Chr. von Benediktinermönchen aus dem Kloster St. Emmeram inRegensburg gegründet wurde. Bis zur Säkularisation war das Kloster ein Ort der Gelehrsamkeit und der Kultur, vor allem auch der Musik. Neben Hadyn war auch Mozart zweimal zu Gast.
Ab 1940 fungierte das ehemalige Kloster zuerst als Lazarett, dann als Flüchtlingslager. Nach 1958 nutzten verschiedene staatliche Einrichtungen das Kloster. 1986 wurde der Gebäudekomplex vom Bezirk Oberbayern erworben und nach längerer Sanierung als Kultur- und Bildungszentrum mit Tagungshotel eröffnet. Besonders beeindruckend fanden die AWO-ler die barockisierte Kapelle und die Basilika.
Bild zeigt die AWO-Gruppe beim Verlassen des Klosters Seon
