Nach 25 Jahren Großstadt immer noch nicht richtig angekommen… da stellt man sich irgendwann die Frage: Liegt’s an mir – oder sind’s die anderen?
Stephan Zinner wird sich keine Yogamatte kaufen, kein Rennrad, und die Ramen-Suppe wird auch nicht sein Lieblingsessen. Er weiß ziemlich sicher, dass er kein Leggings-Typ ist. Aber er gibt sich Mühe, nicht weiter aufzufallen. Oder versucht er am Ende doch noch, den Rhythmus zu finden zwischen all den Jungs mit Schnauzbärtchen und Selbstoptimierungsplan? Ist das schon eine Midlife-Revolution? Mal schauen!
„Großstadtblues“ erzählt vom ewigen Kampf mit Updates, die keiner braucht, von durchoptimierter Freizeit und der leisen Sehnsucht nach einem einfacheren Leben – irgendwo zwischen Campingplatz und Funkloch.
Sein Publikum nimmt er mit auf eine musikalisch-satirische Reise durch den ganz normalen Wahnsinn des modernen Alltags.
Mit Gitarre, pointierten Texten und einem feinen Gespür für die Absurditäten unserer Zeit erzählt Zinner von Menschen, die versuchen, in einer immer schnelleren Welt noch irgendwie hinterherzukommen – oder zumindest so zu tun.
Stephan Zinner ist regelmäßig im Fernsehen zu sehen, u.a. als Ermittler beim „Polizeiruf 110“, oder als Pfarrer in „Himmel Herrgott Sakrament“, in den Verfilmungen der Rita-Falk-Krimis hat er die Rolle des Metzgers Simmerl.
Freitag, 19.März, 20 Uhr Bürgersaal Heroldsberg, Hauptstraße 104
Karten im Vorverkauf : 29 Euro, Mitglieder: 27 Euro, Schüler und Studenten: 25 Euro,
Weißes Schloss Heroldsberg, Kirchenweg 4, Tel: 0911 23 73 42 60
Abendkasse: 32 Euro.
