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Island: Leben mit den Elementen
Förderverein Chinesischer Turm Donaustauf
24.04.2026, 10:12
01.05.2026 10:00-01.05.2026 17:00
Chinesischer Turm, Donaustauf
Bilder (1)

Eine Fotoausstellung über das Leben mit den Naturgewalten

Denkt man an Island, entstehen Bilder von tosenden Wasserfällen, endlosen Gletschern und brodelnden Vulkanen. Doch die wahre Magie dieses Landes offenbart sich erst nach und nach – in der Stille weiter Landschaften, in flüchtigen Lichtstimmungen und in den Menschen, die gelernt haben, mit den rohen Kräften der Natur zu leben.

Vom 01. bis 03. Mai zeigt die in Donaustauf aufgewachsene Fotografin Laura Kopold im Chinesischen Turm ihre Ausstellung „Island: Leben mit den Elementen“. Schon im Kindesalter entfachte ein Beitrag der Sendung mit der Maus ihre Faszination zu Island – einem Land, wo die Menschen näher an der Natur zu leben schienen, als sie es bisher kannte. Mit jungen 23 Jahren erfüllte sie sich ihren Kindheitstraum und verbrachte mehrere Monate auf Island, woraus die Fotoausstellung entstand. Die Ausstellung bietet dabei einen Blick auf Island jenseits bekannter Motive und rückt die Menschen in den Vordergrund, die dieses Land ihre Heimat nennen. Sie zeigt ein Leben mit Wind und Wetter, mit Vulkanausbrüchen und der Weite der Natur. Die Ausstellung lädt Besucher ein, in diese Welt einzutauchen und Island aus einer persönlichen Perspektive kennenzulernen.


Förderverein Chinesischer Turm Donaustauf

Vereine

Beschreibung

Der Förderverein Chinesischer Turm kümmert sich seit seiner Gründung 1998 um Erhaltung und Nutzung des Denkmals. Inzwischen ist der Chinesische Turm auch Standesamt. Der Chinesische Turm wurde um 1800 im Garten des Donaustaufer Schlosses des Fürstenhauses Thurn und Taxis errichtet und anlässlich der Einweihung der Walhalla 1842 neu gestaltet. Ein Brand zerstörte 1880 große Teile des Ortes und das fürstliche Schloss. Der Chinesische Turm bleib unbeschädigt. Das Schloss wurde nicht wieder aufgebaut und der Chinesische Turm 1902 nach Schloss Prüfening verbracht. Dort wurde er zuletzt dem Verfall preisgegeben. Der Donaustaufer Franz Kastenmeier entdeckte das Gebäude wieder, gründete den Förderverein und erreichte 1999 den Rücktransport und eine aufwendige Restaurierung. Seitdem schmückt der Chinesische Turm als prägnantes Baudenkmal den Markt. Besichtigungen sind möglich, jeden 1. Sonntag im Monat von Mai bis September und bei Veranstaltungen.