Am Gründonnerstag feiern wir die Messe vom letzten Abendmahl als ersten Teil des "Großen Gottesdienstes" vom letzten Abendmahl bis zur Auferstehungsfeier in der Osternacht.
Die Messe wird musikalisch von der Schola begleitet.
Im Anschluss an die Messe wird das Allerheiligste aus dem Altarraum getragen und in die Nebensakristei gebracht.
Zur Ölbergwache gibt es gestaltete Betstunden:
20.30 Uhr Betstunde vom Pfarrgemeinderat
21.30 Uhr Betstunde vom Jugendteam
Begleiten Sie beim Wachen und Beten - herzliche Einladung!
Die Ölbergwache mit stillen Betstunden in der Nebensakristei wird bis zum Karfreitag morgen um 6.00 Uhr fortgesetzt.
Gründonnerstag – Zeichen der Liebe und des Dienens
Mit dem Gründonnerstag beginnt das Triduum Sacrum, die drei österlichen Tage vom Letzten Abendmahl bis zur Auferstehung des Herrn. Wer sich an diesem Tag mit auf den Weg macht, erlebt Leiden, Tod und Auferstehung Jesu in der Liturgie mit und entdeckt das Geheimnis der Eucharistie.
Mitten in den vertrauten Worten des Hochgebets erklingt an diesem Tag plötzlich ein besonderer Einschub: „– das ist heute –“. Mit dem Gründonnerstag beginnen die drei heiligen Tage von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu, das Triduum Sacrum. Der kurze Einschub in der Abendmesse macht deutlich, was wir in jeder Messfeier und besonders an diesem Tag feiern: das Letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, nicht damals, sondern jetzt.
Vom Mahl zur Hingabe
Am Abend vor seinem Leiden deutet Jesus seinen bevorstehenden Tod. Er nimmt Brot und Wein, dankt und teilt mit seinen Jüngern. „Nehmet und esset alle davon: Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird“, sagt er. Es ist das Zeichen seiner Liebe, die sich schenkt. Wenn wir in der Eucharistie zusammenkommen, nehmen wir Anteil an dieser Hingabe. So können wir selbst Zeichen der Liebe werden – in unseren Familien, Gemeinschaften und überall dort, wo Menschen aufeinander angewiesen sind.
(Quelle: Erzdiözese München und Freising)
