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„ėternelles - a tribute to edith piaf, ella fitzgerald, carole king und joni mitchell“
Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.
11.02.2026, 15:37
24.07.2026 19:30
Alte Kirche St. Peter Körrenzig
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Am Freitag, dem 24. Juli öffnet sich die Alte Kirche Körrenzig zur nächsten Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Kultur Alte Kirche“.

Manchmal verlässt man ein Konzert mit dem Gefühl, beseelt und lebendig zu sein. Wenn Katharina Gruber (Gesang) und Christian Gruber (Gitarre) – Tochter und Vater – gemeinsam auf der Bühne stehen, geschieht genau das. Das Duo verbindet große musikalische Feinfühligkeit mit einer Offenheit, die unmittelbar berührt. Ihre Konzerte sind geprägt von Nähe, Wärme und einem Miteinander, bei dem man sich als Zuhörer willkommen fühlt – fast so, als würde man für einen Abend zur Familie gehören.

In ihrem aktuellen Programm „éternelles“ – „die Ewigen“ widmen sich die beiden vier außergewöhnlichen Künstlerinnen: Édith Piaf, Ella Fitzgerald, Carole King und Joni Mitchell. Sie alle haben der Welt etwas wahrhaft Bleibendes geschenkt – Lieder, die Generationen verbinden. Katharina und Christian Gruber interpretieren diese Klassiker auf ihre ganz eigene Weise: musikalisch fein, transparent, aufmerksam und mit viel Raum für die leuchtenden Facetten von Stimme und Gitarre. Das Ergebnis ist ein Konzertabend voller Leichtigkeit, Charme und Lebensfreude.

Seit 2021 bilden Tochter und Vater ein leidenschaftlich aufeinander eingespieltes Duo. Gemeinsam entwickeln sie Programme, die Brücken zwischen Genres schlagen und ihrer künstlerischen Vision folgen: Musik als Ausdruck von Menschlichkeit, Herzenswärme und Verbundenheit. Ihre rege Konzerttätigkeit führte sie an renommierte Häuser und Festivals, darunter das Internationale Stimmenfestival „Voices“, die Jazztage Dresden, das Elblandia Festival und das Euroclassic-Festival. Auf Einladung der Fundación Goethe gastierten sie 2021 und 2024 in Spanien – mit Auftritten u. a. im Palacio Real in Madrid, im Palacio Real in La Granja und im Pabellón Mies van der Rohe in Barcelona.

Katharina Gruber ist eine vielseitige Sängerin mit einer warmen, facettenreichen Stimme und großer stilistischer Offenheit. Ihr musikalischer Weg begann mit dem Klassikstudium der Querflöte in Karlsruhe und Paris, bevor sie sich dem Gesang zuwandte. An der Neuen Jazzschool München schloss sie ihre Ausbildung mit Auszeichnung ab; geprägt wurde sie anschließend von ihrer Arbeit mit Mateusz Kabala (Aalto Musiktheater Essen). Neben den Duo-Projekten mit ihrem Vater ist sie regelmäßig mit verschiedenen Jazzformationen – etwa dem Trio Nautico – zu hören.

Christian Gruber gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Gitarristen Deutschlands. Mit dem international gefeierten Gitarrenduo Gruber & Maklar konzertierte er in nahezu allen Ländern Europas sowie in Mexiko, Chile, Kanada, den USA, Russland, Japan und Südkorea. Auftritte führten ihn u. a. in die Manhattan School of Music (New York), den Tschaikowsky-Saal der Moskauer Philharmonie, die Gendai Guitar Hall (Tokyo) und das Concertgebouw Amsterdam.


Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 18:45 Uhr. Wie bei allen Veranstaltungen dieser Reihe ist der Eintritt frei, Spenden für die weitere Erhaltung der Alten Kirche werden erbeten.


Rettet die Alte Kirche Körrenzig e.V.

Vereine

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Beschreibung

Zweck des Vereins ist die Instandsetzung und Unterhaltung der unter Denkmalschutz stehenden alten Pfarr- und Wallfahrtskirche St. Peter in Körrenzig einschließlich des sie umschließenden alten Friedhofes („Kultur-Raum Alte Kirche“) sowie die Nutzung als liturgischer Ort und für kulturelle Veranstaltungen. Mit diesem Zweck dient der Verein auch der Förderung von Kunst und Kultur sowie der Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Die Alte Pfarrkirche St. Peter – Mittelpunkt und Symbol des Dorfes Körrenzig Seit 7.500 Jahren errichten Menschen mit wechselnden Standorten Höfe und kleine Ansiedlungen auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Körrenzig. Spätestens im 10. Jahrhundert bildet sich der Siedlungsmittelpunkt des heutigen Ortes Körrenzig: Die Alte Kirche und ein angrenzender Hof stehen zu dieser Zeit schon, sie gehen noch vor 1029 (vermutlich durch Erbschaft) vorübergehend in den Besitz Kaiser Konrad II. An der Eingangsseite ist der mit Stein- und Ziegelmaterial aus römischen Ruinen erfolgte Ausbau der Kirche im 11. und 12. Jahrhundert sichtbar. Ein kompletter Umbau, verbunden mit einer Vergrößerung, lässt um 1475 das heute sichtbare, von Backsteinen bestimmte Gebäude entstehen. Für dieses wird das ursprünglich für Wallfahrten bedeutende, heute noch erhaltene Vesperbild (Piéta) aus Antwerpen angeschafft. In der Kirche und im Kirchhof, mit seiner auf eine Baumaßnahme von 1657 zurückgehenden Kirchhofmauer, sind bis 1832 nicht nur die Herren und späteren Grafen von Rurich, sondern auch die adeligen Geschlechter aus Körrenzig sowie die Bevölkerung von Körrenzig, Rurich und eines Teils von Baal beerdigt. Viele Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten haben das Gebäude seitdem stark verändert. In der zurückhaltenden Gestaltung bildet der heutige Kirchenraum mit seiner rund 1100jährigen Geschichte – insgesamt wurden hier mehr als 54.000 Sonntagsmessen gelesen (!) – eine Einheit aus verschiedenen Baustilen und kunstgeschichtlichen Epochen.