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Herzliche Einladung zum Lichtmess-Gottesdienst und anschließend "Blasius-Segen"
Pfarrei St. Josef Weisendorf
27.01.2026, 10:02
02.02.2026 19:00
Kirche St. Josef
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Herzliche Einladung zur Eucharistiefeier zum Fest "Darstellung des Herrn" - Mariä Lichtmess

Der Gottesdienst wird mit Pfarrvikar Joseph Putenchira zur Segnung der Kerzen mit festlicher Lichterprozession begangen. 

An Mariä Lichtmess werden Kerzen gesegnet

„Darstellung des Herrn“ war ursprüng­lich ein Marien­fest. Maria übergibt ihren erst­ge­bore­nen Sohn im Jerusa­lemer Tem­pel an Gott (vgl. Lukas-Evangelium 2,22-40).

In der Messe am 2. Februar werden die Kerzen für den litur­gischen Bedarf des ganzen Jahres während des Got­tes­dienstes geseg­net. Die brennen­den Kerzen symbo­lisieren für Chris­ten, dass Jesus Chris­tus neues Licht in die Welt ge­bracht hat. Inhalt­lich knüpft dies an die bib­lische Aus­sage des alten Simeon an, dass mit Jesus das Licht in die Welt ge­kommen sei, "das die Heiden erleuchtet".

Den Namen „Mariä Licht­mess“ verdankt das Fest diesen Kerzen­segnungen und Lichter­pro­zessionen.

Lichtmessen wurden im 5. Jahrhundert in Jerusalem gefeiert

„Dar­stellung des Herrn“ wurde erst­mals im 4. Jahr­hun­dert in Jerusa­lem am 40. Tag nach der Erschei­nung des Herrn ge­feiert. Im 5. Jahr­hundert kamen festliche Lichter­pro­zessionen hinzu. In Rom ist das Fest am 2. Februar seit dem 7. Jahr­hundert bekannt. An diesem Tag feiert es die Kirche noch heute.

Früher beendete Mariä Lichtmess die Weihnachtszeit

Ehemals markierte der 2. Februar das Ende der Weihnachts­zeit, was nicht zuletzt auch an der Licht­sym­bolik lag, denn von diesem Zeit­punkt an werden die Tage wieder deut­lich länger und heller. Seit dem 2. Vati­kanischen Konzil endet die Weih­nachts­zeit bereits am Sonntag nach dem 6. Januar mit dem Fest „Taufe des Herrn“.

Aus diesem historischen Grund stehen bis heute in vielen Kirchen die Weih­nachts­krippen und manchmal auch Weih­nachts­bäume bis Ende Januar oder bis zum 2. Februar - wie bei uns.

Blasius-Segen an Mariä Lichtmess schützt vor Halskrankheiten

Der Blasius-Segen geht auf den heiligen Bischof und Martyrer Blasius von Sebaste zurück. Er lebte im 3./4. Jahrhundert. Seinen Gedenktag feiert die Kirche am 3. Februar.

Wie am Fest „Darstellung des Herrn“ spielen Kerzen beim Blasius-Segen eine zentrale Rolle. Der Priester oder Diakon erteilt den Segen als Einzelsegen mit gekreuzten Kerzen vor dem Gesicht des Gläubigen. Er spricht dabei den Segensspruch: „Auf die Fürsprache des heiligen Bischofs Blasius bewahre dich der Herr vor Hals­krankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.“

Aus praktischen Gründen wird der Segen oft im Anschluss an die Messe an „Dar­stellung des Herrn“ gespendet. Eigentlich hat der Blasius-Segen aber nichts mit dem Fest "Darstellung des Herrn" zu tun.


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