Herzliche Einladung zur Eucharistiefeier zum Fest "Darstellung des Herrn" - Mariä Lichtmess.
Der Gottesdienst wird mit Pfarrvikar Joseph Putenchira zur Segnung der Kerzen mit festlicher Lichterprozession begangen.
An Mariä Lichtmess werden Kerzen gesegnet
„Darstellung des Herrn“ war ursprünglich ein Marienfest. Maria übergibt ihren erstgeborenen Sohn im Jerusalemer Tempel an Gott (vgl. Lukas-Evangelium 2,22-40).
In der Messe am 2. Februar werden die Kerzen für den liturgischen Bedarf des ganzen Jahres während des Gottesdienstes gesegnet. Die brennenden Kerzen symbolisieren für Christen, dass Jesus Christus neues Licht in die Welt gebracht hat. Inhaltlich knüpft dies an die biblische Aussage des alten Simeon an, dass mit Jesus das Licht in die Welt gekommen sei, "das die Heiden erleuchtet".
Den Namen „Mariä Lichtmess“ verdankt das Fest diesen Kerzensegnungen und Lichterprozessionen.
Lichtmessen wurden im 5. Jahrhundert in Jerusalem gefeiert
„Darstellung des Herrn“ wurde erstmals im 4. Jahrhundert in Jerusalem am 40. Tag nach der Erscheinung des Herrn gefeiert. Im 5. Jahrhundert kamen festliche Lichterprozessionen hinzu. In Rom ist das Fest am 2. Februar seit dem 7. Jahrhundert bekannt. An diesem Tag feiert es die Kirche noch heute.
Früher beendete Mariä Lichtmess die Weihnachtszeit
Ehemals markierte der 2. Februar das Ende der Weihnachtszeit, was nicht zuletzt auch an der Lichtsymbolik lag, denn von diesem Zeitpunkt an werden die Tage wieder deutlich länger und heller. Seit dem 2. Vatikanischen Konzil endet die Weihnachtszeit bereits am Sonntag nach dem 6. Januar mit dem Fest „Taufe des Herrn“.
Aus diesem historischen Grund stehen bis heute in vielen Kirchen die Weihnachtskrippen und manchmal auch Weihnachtsbäume bis Ende Januar oder bis zum 2. Februar - wie bei uns.
